| Vorname | Gottfried Göpf |
| Nachname | Egg |
| Geburtsort | Winterthur |
| Geburtsdatum | 08.12.1921 |
| Gestorben | 04.02.2010 |
Der von den Medien zum „Jasspapst“ erkorene Winterthurer Göpf Egg wurde durch die Fernseh-Sendung „Stöck-Wys -Stich“ mindestens in der ganzen deutschsprachigen Schweiz berühmt und populär. Diese Sendung hatte er zusammen mit der Fernsehlegende Kurt Felix entwickelt und ging 1969 bis 1971 regelmässig über den Sender.
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Göpf Egg, am 8. Dezember 1921 in Winterthur geboren, war Textilkaufmann. Er übernahm nach dem frühen Tod seines Vaters 1947 dessen Textilfirma. Auf seinen Aussendienstreisen in der ganzen Schweiz herum lernte er die Vielfalt des Jassens kennen, wodurch diese Volkssport zu seiner Passion wurde. Nach den Erfolgen mit der TV-Jass-Sendung und der erfolgreichen ersten Schweizerischen Jassmeisterschaften im Jahr 1969 machte er 1971 das Jassen zu seinem Beruf. Nebst dem Jassreglement, das immer wieder überarbeitet, erweitert und neu aufgelegte, organisierte Egg Jassmeisterschaften, Jassreisen und –ferien und vieles mehr. In etlichen Zeitungen unter hielt er Jassrubriken, in denen er auf alle Jassfragen für jedermann verständliche Antworten wusste.
In seinen jungen Jahren war Handball Eggs Leidenschaft gewesen. Er hatte bei Pfadi Winterthur gespielt und hütete viele Jahre das Tor der ersten Mannschaft. Er spielte auch 30 Länderspiele für die Schweiz und war massgeblich an der Gründung des Schweizerischen Handballverbandes beteiligt.
88-jährig ist Göpf Egg am 4. Februar 2010 in seiner Heimatstadt Winterthur verstorben. Sein unverwechselbarer Name wird in der ganzen Schweiz in Erinnerung bleiben.