Seit 1971 wird in Winterthur alljährlich am letzten Juni-Wochenende das Albanifest durchgeführt. Es erinnert an die Stadtrechts-Verleihung vom 22. Juni 1264. Das Fest zieht 10-tausende festfreudige Menschen aus nah und fern in die Kyburgstadt. In über 100 Festwirtschaften und Boulevard-Beizen mit originellen Spezialitäten und gegen 50 Orchestern präsentieren 100 mitwirkende Vereine, Clubs und Gesellschaften Unterhaltung und Vergnügen pur. Eine grosse Chilbi fehlt an diesem riesigen Altstadtfest selbstverständlich nicht.
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Spiegel Roland
Spiegel Roland, Terminchef, 1924-2004
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Stadtheilige
Die drei Winterthurer Schutzheiligen
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Im 18. Jahrhundert trat immer mehr eine Entfremdung in der Bürgerschaft und eine stärkere Absonderung der Klassen ein, so dass in einzelnen Jahren sogar die Albanifeiern ausfielen. Dafür konnte jeder Bürger zwei Mass Wein und zwei Spitalbrote abholen. Nachdem immer mehr Bürger der Albanifeier fernbleiben wurde sie 1758 ganz gestrichen. Der Bürgernutzen vom Bezug von Brot und Wein blieb bis 1866 bestehen. Die Albanifeier lebte in den dreissiger Jahren des 19. Jhdt. in Form der Jungbürgerfeier wieder auf. Ab 1945 bildete sich ein Organisationskomitee „Albanitag Winterthur“, welches durch die Quartiervereine der Altstadt gebildet wurde. Sie führten in der Zeit um den Albanitag jeweils Quartierfeste durch.
