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Badanlage Geiselweid, Schwimmbad und Hallenbad

1911

Hallen- und Freibad Geiselweid

Pflanzschulstr. 6a

8400 Winterthur

Infoband 052 267 40 44


Das Freibad Geiselweid wurde 1908 bis 1911 als erstes Freibad mit einem 50m-Schwimmbecken durch die Architekten Rittmeyer und Furrer gebaut. Im Dezember 1974 wurde nach gut zweijähriger Bauzeit die Badeanlage mit einem Hallenbad ergänzt (Architekten: Hertig, Hertig, Schoch).

Das Hallen- und Freibad Geiselweid liegt mitten im Herzen der Stadt Winterthur. Das Bad steht der Bevölkerung und den Vereinen zum Freizeitsport und für intensives Training zur Verfügung. Im Sommer laden das grosse Aussenbecken und die generös bemessenen Rasenflächen zum Sonnenbaden ein. Spielwiesen, das Beachvolleyballfeld und vieles mehr bieten die Möglichkeit sich auszutoben. Neben dem Restaurant mit Sonnenterrasse stehen Ihnen auch diverse Grillstellen zur Verfügung. An sonnigen Tagen besuchen bis zu 2500 Personen das Freibad.

Das Freibad Geiselweid wurde 1908 bis 1911 als erstes Freibad der Schweiz mit einem 50m-Schwimmbecken durch die Architekten Rittmeyer und Furrer gebaut. 1932 wurde die Anlage im hinteren Bereich mit dem "Schüeli", einem Sprungturm und dem "Affenfelsen" ergänzt. Im Dezember 1974 wurde nach gut zweijähriger Bauzeit die Badeanlage mit einem Hallenbad erweitert (Architekten: Hertig, Hertig, Schoch). Zusammen mit dem Freibad ist eine betriebliche Einheit entstanden. Diese geht so weit, dass die Grünfläche des Freibades auf das Dach der Schwimmhalle hinaufklettert und die Garderoben des Hallenbades sich unter der Liegewiese befindet. 2008/08 wurde das Freibad einer umfassenden Erneuerung unterzogen. Es wurde am 5. Juni 2008 wieder dem Betrieb übergegen.

Stadtbibliothek Wintertur, Sondersammlungen

Legendär im betagten Freibad war bis vor kurzem der „Affenfelsen“. Dieser Baukörper war eigentlich die Tribüne mit bestem Blick auf das grosse Schwimmbecken. Dafür wurde er allerdings selten genutzt. Das mit hohen Stufen abgetreppte Dach über dem Restaurant war der Aufenthaltsort der älteren Jugend. Dort traf man sich auf harter Unterlage und liess es sich wohl sein. Aber nicht nur dieser Zeitzeuge aus den Anfängen des 20. Jhdt. war durch das Alter gezeichnet. Affenfelsen, Sprungturm und Garderoben-Teile mussten aus Sicherheitsgründen vorzeitig abgebrochen werden. An sämtliche Einrichtungen hat der Zahn der Zeit genagt und seit Jahren wird um eine Sanierung geplant. 2007 wurde beschlossen, das Freibad Geiselweid millionenschwer umzubauen. Für die Sanierungsarbeiten sind 7,09 Millionen Franken vorgesehen. Zusätzlich soll das Bad attraktiver ausgestaltet werden und auch einen chlorfreien Bioschwimmteich erhalten. Ferner sind Vorleistungen für eine Traglufthalle für das Sportschwimmbecken geplant. Dafür wird ein Kredit in der Höhe von 1,6 Millionen Franken eingestellt.

Sanierung Freibad 2007/08

Das Freibad Geiselweid befand sich tatsächlich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Mit einer umfassenden Erneuerung wurde es zu einer den heutigen Ansprüchen gerechten Anlage umgebaut. Die wichtigsten Sanierungsmassnahmen waren: Neubau einer Wasseraufbereitungs- und Filteranlage beim Garderobengebäude; Ersatz der bestehenden, nicht mehr sanierungsfähigen Schwimmbecken durch eine neue Beckenanlage mit 50-m-Schwimmbecken. Dieses Becken ist auf Sportaktivitäten ausgerichtet. Ersatz des Nichtschwimmerbeckens; Ersatz des baufälligen Mauerabschlusses zur Eulach; Gestaltung der Umgebung und Erneuerung der Liegeflächen und Hartbeläge; Dach- und Betonsanierung am Garderobengebäude; Ersatz und Umorganisation der Garderobenkabine, Sanierung der WC-Anlagen; Abbruch Kinderplanschbecken.

Sanierung und Änderung des bestehenden Schülerschwimmbeckens auf biologischer Basis mit einem Bioschwimmteich ohne chemische Zusätze mit angrenzendem Naturgarten, sowie ein Kinderbereich beim Bioschwimmteich mit Wasser, Sand und Sonnenschutz. Ferner wurde eine Attraktivitätssteigerung im Nichtschwimmerbereich mit einer Breitrutschbahn und eines Strömungslaufs erzielt. Mit Vorleistungen für eine Überdachung des 50-m-Schwimmbeckens mit einer Traglufthalle wurde in die Zukunft gebaut.

Die Bauarbeiten wurden zwischen September 2007 und Juni 2008 durchgeführt. Am 5. Juni 2008 wurde die neue Badeanlage dem Betrieb übergeben und über das Wochenende vom 21. und 22. Juni fand die Eröffnungsfeier statt. Bei schönstem Sommerwetter nahmen mehrere tausend Besucher die Gelegenheit war, das neue Bad bei freiem Eintritt kennen zu lernen. (Bilder dazu in der Bildergalerie).

Hallenbad

Das viel jüngere Hallenbad, eingeweiht 1974, ist bereits 1998 einer generellen Sanierung der anspruchsvollen technischen Einrichtungen unterzogen worden. Unter der Leitung des Ing. Büro Gebr. Hunziker Winterthur und des GU HRS Kreuzlingen wurde die Raumakustik verbessert, die bauphysikalische Berechnungen geprüft und sämtliche technischen Anlagen getestet und erneuert, wo nötig. Energiesparende Massnahmen vervollständigten die anspruchvollen Sanierungsmassnahmen.

Die Infrastruktur im Hallenbad besteht aus: 50m Schwimmbecken, Sprungturm (1m, 3m, 5m), Lehrschwimmbecken, Planschbecken für Kleinkinder, Rutschbahn, Gymnastikraum, Tischfussball,2 Saunen und 6 Sandwichsolarien.

Im Freibad sind vorhanden: 70m Schwimmbecken, Lehrschwimmbecken (wird durch einen chlorfreien Bioschwimmteich ersetzt), Planschbecken für Kleinkinder, Spiel-/Liegewiese, Spielgeräte/Spielplatz, Beachvolleyballfeld, Tischtennis, Tischfussball, Basketballkorb und eine Grillstelle.

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