Bill Max, Architekt, Künstler, Nationalrat, 1908-1988
Urs Widmer
Vorname Max
Nachname Bill
Geburtsort Winterthur
Geburtsdatum 22.12. 1908
Gestorben 09.12. 1994
Architekt, Künstler, Nationalrat (LdU) 1967-1971

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Max Bill, geboren 22. Dezember 1908 in Winterthur, gestorben 9. Dezember 1994 in Berlin, ehemaliger Schüler in den Schulhäusern Tössfeld und Heiligberg, wohnhaftgewesen in Winterthur bis zum 19. Lebensjahr, vorerst an der Rudolfstrasse, später an der Brühlbergstrasse 8, 1931 Heirat mit der Cellistin und Fotografin Binia Spörri (†1988), 1942 Geburt seines Sohnes Jakob. In einer zweiten Ehe war Max Bill seit 1991 mit der Kunsthistorikerin Angela Thomas verheiratet.
Er war ein weltbekannter Universalkünstler: Typograf, Maler, Bildhauer und Architekt.
2008: Torfiguren-Skulptur an der Züürcherstrasse
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2008: Torfiguren-Skulptur an der Züürcherstrasse
Werke in Winterthur:
-Skulptur (vertikale und horizontale Torfiguren) an der Zürcherstrasse, beim Betriebsgebäude der Stadtwerke, aufgestellt 1996
Der Platz wurde 2008 erweitert und umbenannt in "Max-Bill-Platz.


-im Besitz des Kunstverein sind 14 Werke

-Stühle im hinteren Teil des Cafés Punkt an der Stadthausstrasse 53. Die Stühle hatte Bill in den 1950er-Jahren geschaffen und sind im Besitz des Punkt-Besitzers und Architekten Arnold Amsler.
1980 erhielt Bill die Anerkennungsgabe der Stadt Winterthur
2008: Kugel-Plastik im Hof Schulhaus Schachen Veltheim
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2008: Kugel-Plastik im Hof Schulhaus Schachen Veltheim
-Kugel-Plastik im Pausenhof des Schulhauses Schachen, Ankauf 1960
Ulmer Hocker
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Ulmer Hocker
Bill machte zuerst eine Lehre als Silberschmied ab 1924 an der Kunstgewerbeschule Zürich, bevor er 1927/28 in Dessau am Bauhaus studierte. Ab 1929 war er sowohl praktisch als auch theoretisch als Architekt, Maler, Grafiker, Bildhauer und Publizist tätig. Er gilt als einer der wichtigsten Künstler der Konkreten Kunst.
1944/45 hatte er seine erste Professur an der Zürcher Kunstgewerbeschule. Ende der 1940er/Anfang der 1950er war er Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm, und entwarf auch dessen Schulgebäude. Von 1953 bis 1956 war er deren erster Rektor. Zwischen 1967 und 1974 hatte er den Lehrstuhl für Umweltgestaltung an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg inne. Der von Bill designte Ulmer Hocker kann als Tablett, als Hocker oder auch als Teil eines Regals verwendet werden. Er wird heute noch nach den Plänen von Max Bill hergestellt. Eine andere bekannte Designarbeit sind die betont schlichten Zifferblätter für Uhren, die nach wie vor erhältlich sind.
Als Leiter des Bereichs "Bilden und Gestalten" war er von 1961 bis 1964 Architekt für die schweizerische Landesschau von Lausanne. Max Bill wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen für seine Werke bedacht. Von 1961 bis 1968 war er als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Zürich sowie von 1967-1971 im Schweizer Nationalrat politisch als Vertreter des LdU (Landesring) aktiv.
Im Stadtkreis, Zürich-Örlikon wurde ein Platz an Passantenlage mit Einkaufsmöglichkeiten ab 2006 nach ihm benannt.