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Bahnhofplatz Winterthur


Rund 84 Millionen Franken investiert die Stadt Winterthur in die Gestaltung des Raumes rund um den Hauptbahnhof. Das Vorhaben wird in sechs Etappen umgesetzt. Die Gleisquerung Stadtmitte ist teilweise realisiert. Zurzeit wird am Busbahnhof 'Bahnhofplatz Süd' gearbeitet.

Im Mai 2009 haben die Stimmberechtigten einem Rahmenkredit in der Höhe von 84 Mio. Franken bewilligt. Die Bestandteile dieses Vorhabens sind sechs Teilprojekte:

Gleisquerung Stadtmitte (Platz vor Kesselhaus (Saturn)), Rudolfstrasse, Verkehrskonzept Neuwiesen, Bahnhofplatz Süd (Busbahnhof), Personenunterführung Nord und Veloquerung Nord.

Das Teilprojekt Busbahnhof war ab Januar 2013 in die interessanteste Phase getreten. Der „Pilz“ oder das Pilzdach, das die Buspassagiere künftig vor Unwetter schützen soll, wird aufgebaut. Am Freitag, 25. Januar 2013 wurde in einer aufwändigen Aktion dem Pilzstiel der „Kopf“ aufgesetzt.

Nach zweitägigem Einsatz der Gerüstbau-Equipen war am späteren Sonntagnachmittag, 2. Juni 2013, das neue Busbahnhofdach am Bahnhofplatz enthüllt und ohne Gerüst sichtbar. Das exzentrische Pilzdach wirkt elegant und als architektonische Meisterleistung.

Verfolgen Sie die Geschichte und Entwicklung des Bahnhofplatzes seit 1890 in der Bilder-Galerie.

Einweihung des neuen Bahnhofplatzes

Genau 354 Tage nach dem «Spatenstich» und dem Startschuss zur Sanierung und Neugestaltung des Bahnhofplatzes Süd, wurde der Platz mit dem neuen, markanten Dach unter Beisein von Gästen am 25. Juni 2013 offiziell eingeweiht. Es blieben noch letzte Abschlussarbeiten zu erledigen, bevor der Bahnhofplatz am Freitag 28. Juni 2013 der Bevölkerung und dem Stadtbusbetrieb wieder übergeben werden konnte.

Es werden wieder täglich rund 90 000 Menschen jeden Tag mit 2‘200 Bus-Ein- und Ausfahrten unterwegs sein. Somit konnte das ambitiöse Ziel, den Busbahnhof zwischen zwei Albanifesten umzubauen, eingehalten werden.

Bild: milad.ch

Das neue Pilzdach ist ein Blickfang

Medienmitteilung der Stadt vom 2. Juni 2013 (auszugsweise):

Am Wochenende wurde das Arbeitsgerüst beim Bahnhofplatz Süd demontiert. Somit erhalten die Passantinnen und Passanten freie Sicht auf den 7 Meter hohen Pfeiler und das weit auskragende, schützende Pilzdach. Nach dem Albanifest wird der neue Bahnhofplatz Süd dann den Nutzerinnen und Nutzern übergeben.

Das neue Dach ist bekanntlich eine ingenieurtechnische Meisterleistung und nun auch als markantes Wahrzeichen sichtbar. Die 180 000 Löcher in der Aluminiumverkleidung werden tagsüber für eine helle und freundliche Stimmung sorgen. Die Stahlkonstruktion mit der vollflächigen Verglasung auf der Dachoberfläche wirkt leicht, elegant und hell und sorgt für den notwendigen Witterungsschutz.

Bild: milad.ch

Die neue überdachte Fläche ist mit 830 m2 um rund 100 m2 grösser als das alte Dach. In der Nacht wird eine integrierte Beleuchtung für eine dezente und dennoch Sicherheit spendende Atmosphäre sorgen.

Das Dach wird den Passagieren von Stadtbus Witterungsschutz bieten und eine zeitgemässe und funktionale Halte- und Umsteigestelle mit 88 Sitzplätzen (vor dem Umbau waren es 60 Plätze) sein. Auf der Seite Untertor wird das Dach mit zwei weiteren überdachten Wartehallen ergänzt. Im sieben Meter hohen Pfeiler wird das Kundenzentrum mit zeitgemässen Arbeitsplätzen für Stadtbus und entsprechenden Rückzugsmöglichkeiten für die Busfahrerinnen und -fahrer im Untergrund platziert.

Bild: milad.ch

Zahlen zum Stahl- und Metallbau

Gesamtgewicht Stahlkonstruktion: 300 Tonnen

Schwerstes Einzelteil: 61 Tonnen

Längster Träger: 34 Meter / 15 Tonnen

Maximale Blechstärke: 60 Millimeter

Anzahl verschweisste Einzelteile: 2000 Stück

Lochbohrungen: 9000 Stück

Zu bearbeitende Kanten: 13 000 Meter

Gewicht der Glaseindeckung: 60 Tonnen

Gewicht der Alubleche: 20 Tonnen

Gelaserte Löcher in den Alublechen: 180'000 Stück

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