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Geschichte der Bühler-Spinnereien

Sun Dec 24 00:00:00 UTC 1826

Johann Jakob Bühler zog 1817 von Uster und Illnau ins Tösstal und legte mit der Gründung einer Spinnerei 1826 den Grundstock diversen Unternehmen der Familie Bühler. Während die Fabriken vor allem im Tösstal blieben, zogen die verschiedenen Bühler-Familien später in die Stadt Winterthur und schrieben auch dort Geschichte.

1. Generation

Die Bühlers stammen von Freudwil im Bezirk Uster. Schon Ende des 17. Jahrhunderts wohnte dort ein Jakob Bühler. Genaueres weiss man seit Johann Jakob Bühler (1776-1834). Dieser kam am 20. November 1776 in Uster zur Welt. Er war der Sohn des Hans (Johannes) und der Anna Meyer. Er war ursprünglich Wagner, dann Zimmermann. Er fabrizierte in der Frühphase der Mechanisierung Maschinenteile für Baumwollspinnstühle, insbesondere Karden und Spindeln. 1812 setzte er zwischen Illnau und Kemptthal seine erste Spinnerei an der Kempt in Betrieb. Um mehr Wasserkraft nutzen zu können, verlegten Bühler und seine Söhne die Spinnerei 1826 von der Kempt an die Töss in Turbenthal. In Illnau blieb die mechanische Werkstätte für Spindeln- und Kardenfabrikation in Betrieb.

Die Mechanisierung brachte es mit sich, dass sich die Spindeln bald nicht mehr in den vielen Tösstaler Stuben drehten. Die Heimarbeiter zogen in die Betriebe, wo die Baumwollbearbeitung mechanisch betrieben wurde. Das Bühlerische Unternehmen arbeitete erfolgreich und konnte nun expandieren, zumal die Söhne inzwischen zu tüchtigen Mitarbeitern herangewachsen waren. Unter dem Namen „Firma J.J.- Bühler und Söhne“ eröffneten sie 1832 die „obere Fabrik“ in Kollbrunn.

2. Generation

Nach dem Tod des Firmengründers 1834 führten seine beiden Söhne Heinrich Bühler-Guyer (1802-1856, Kantonsrat 1847-1850) und Johann Heinrich „Hansheiri“ Bühler-Guyer (1804-1866) das Unternehmen erfolgreich weiter. Die beiden hatten zwei Schwestern geheiratet, Töchter des Landwirtes und Amtsschreibers Johannes Guyer von Wermatswil. Bereits 1835 folgte tössabwärts die „untere Fabrik“ im Töbeli, worin erstmals englische Maschinen aufgestellt wurden. 1855 war die 1853 um eine Weberei in Pfungen erweiterte Firma mit 17‘600 Spindeln in der oberen und 16‘900 Spindeln in der unteren Fabrik tätig. J.J. Bühler & Söhne beschäftigte unter den im Jahre 1853 im Zürcherland bestehenden 78 Spinnereien (mit insgesamt 473‘043 Spindeln) am meisten Arbeitskräfte.

Die Firmenteilung

Anfangs Oktober 1856 verstarb Heinrich Bühler im 54. Lebensjahr. Sein Sohn Eduard (1833-1909), erst 23-jährig, trat in seine Fussstapfen. Er hatte auch die Interessen seiner Mutter Barbara Bühler-Guyer (1803-1881) und seiner zwei Schwestern Henriette Staub-Bühler (1832-1864) und Karoline Ziegler-Bühler (1836-1905) zu vertreten. Obwohl ein gutes Verhältnis bestand, schlug Eduard vor, den Betrieb zu teilen. Es folgte eine friedliche Übereinkunft zwischen Eduard Bühler und seinem Onkel Hansheinrich Bühler (1804-1866) über eine Trennung der beiden Spinnereibetriebe auf Grund eines Ausscheidungsvertrages und Teilungsabkommens vom 8. Mai 1859. Die Untere Spinnerei in Kollbrunn ging an Eduard Bühler, Hansheinrich Bühler übernahm die Obere Fabrik und die Weberei Pfungen. Verschiedenste Ländereien und Lokalitäten wurden ebenfalls aufgeteilt.

Hermann Bühler AG, Sennhof

Johann Heinrich (Hansheiri) Bühler-Guyer (1804-1866) gründete 1858 mit seinen Söhnen Adolf (1834-95), Hermann (1843-1907) und Carl (1845-97) die Nachfolgefirma J.H. Bühler's Söhne in Winterthur. Im selben Jahr erwarb er auch die Villa Flora. Durch die Ehen Hermanns und Carls wurden Verwandtschafts-beziehungen mit den Industriellen Johann Jakob Weber und Friedrich Imhoof-Blumer geknüpft. Die Firma besass die obere Spinnerei in Kollbrunn, die Weberei in Pfungen (1870 um eine Spinnerei erweitert, 1884 nach Brand aufgegeben) und die 1860 gegründete Spinnerei in Sennhof. Nach dem Tode von Carl Bühler-Blumer am 11. November 1897 führte Hermann Bühler die Firma als Hermann Bühler & Co. mit seinen Söhnen Richard (1897-1967) und Hermann (1870-1926) alleine weiter. Nach dem Tode von Carl Bühler traten dessen Söhne Hermann Bühler-Krayer (1896-1985) und Victor Bühler-Alder (1897-1977) in seine Fussstapfen und leiteten das Unternehmen, das sie 1931 in eine Aktiengesellschaft umwandelten und modernisierten (1945 40'000 Ringspindeln, 300 Mitarbeiter). Der 1965 in Sennhof konzentrierte Betrieb wurde bis 1989 zu einer auf Feingarne spezialisierten Baumwollspinnerei umgebaut. Das seither als Hermann Bühler AG firmierende Unternehmen eröffnete 1996 eine Tochterfirma in den USA, Buhler Quality Yarns Corp. in Jefferson, Das Unternehmen zählte 2002 280 Mitarbeiter, davon 160 in der Schweiz.

Die Geschichte der Hermann Bühler AG Sennhof ist im Winterthurer Jahrbuch 2011 in einem Artikel reich illustriert nachgezeichnet und beschrieben (Seite 52 u.f.).

Foto: Bühler Sennhof, Buhler Jefferson

Paukenschlag im Jahre 2016: Die letzte Spinnerei löscht das Licht.

Im Juni 2016 liess das Unternehmen verlauten, dass der Betrieb Ende 2016 stufenweise geschlossen werde. Somit stellt nicht nur die letzte Schweizer Baumwollspinnerei ihren Betrieb ein, sondern es endet eine vielfältiges Familienunternehmen, das 1812 von Johann Jakob Bühler mit einer ersten Spinnerei gegründet worden war. Der heutige Geschäftsleiter Martin Kägi (*1965), Enkel von Hermann-Bühler-Krayer, sagt dazu, dass er keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe. Als Gründe zählt er auf: starker Franken, sinkende Umsätze und steigende Konkurrenz aus Niedriglohnländern.

139 Mitarbeitende in Sennhof verlieren ihre Stelle und die Stadt Winterthur einen weiteren Industriebetrieb. Das Familienunternehmen ist in der kriselnden europäischen Garnbranche nicht alleine. Jüngst gaben auch die österreichischen Spinnereien Feldkirch und Linz Textil bekannt, dass sie schliessen müssen. Und die Firma Borckenstein, ebenfalls aus Österreich, meldete im Februar gar Konkurs an. So weit wird es bei Hermann Bühler nicht kommen. Die Stilllegung des Betriebes erfolgt stufenweise bis Ende Oktober. Bestehende Lieferverpflichtungen können erfüllt werden, und auch die finanziellen Forderungen von Mitarbeitern und Lieferanten sind gesichert. Während Hermann Bühler in der Schweiz künftig nur noch die Immobilien bewirtschaftet, führt das Unternehmen die Tochterfirma in den USA weiter. Die dort 1996 gegründete Spinnerei ist mit einer Jahresproduktion von 3‘700 t mittlerweile grösser als der Standort Sennhof (3500 t). Nur beim Umsatz lag die Schweizer Fabrik mit 35 Mio. € noch vor dem amerikanischen Ableger (30 Mio. $). Dass mit Hermann Bühler eine der Ikonen der verbleibenden Schweizer Textilindustrie aufgeben muss, zeigt, wie dünn die Luft für gewisse Unternehmen hierzulande mittlerweile geworden ist. Kommt zu dem vom starken Franken bedingten Preisdruck noch eine Krise bei der Nachfrage hinzu, stehen Schweizer Industriefirmen derzeit offenbar vor nahezu unüberwindbaren Hürden.

(Der Text folgt einem Bericht in der NZZ vom 10.06.2016.)

Wie weiter im Sennhof?

Die ab 1860 erbauten Gebäude stehen ab 2016 leer und stehen einer neuen Nutzung zur Verfügung. Das Besitzer Management unter Martin Kägi sind bemüht, Mieter im Wohnungs- und Gewerbebereich für Neunutzungen zu suchen. Im Vordergrund steht das erste Betriebsgebäude, das direkt nach der Brücke über die Töss und neben älteren Personalwohnungen steht, für Wohnungen umzubauen. Ergänzungsbauten am ursprünglichen Stammhaus aus dem Jahre 1860 werden entfernt um gute Lösungen für Wohnungen zu erzielen. Damit, so die Planung, können vermietbare Wohnungseinheiten geschaffen werden. Rund 80 sollen es sein. Auch in den sogenannten Webereien 2 und 3 südlich vom Stammhaus, befinden sich grosse Industrieflächen der total 14‘000 Quadratmeter, die einer neuen Nutzung harren. Sie sollen weiterhin für gewerbliche Nutzung zur Verfügung stehen. Der Boden liegt nach wie vor in der Industriezone und ist Gemeindegebiet Effretikon (früher Kyburg).

Weitere Fotos in der Bildergalerie

Ed. Bühler & Co

Eduard Bühler (1833-1909)gründete 1858 die Ed. Bühler & Co. in Winterthur mit der unteren Spinnerei in Kollbrunn und einer 1859 in Weinfelden eröffneten Weberei. 1857 erwarb Bühler inmitten der Winterthurer Altstadt an der Marktgasse 50 das Haus zum Grundstein samt Hinterhaus und einem Garten „an der Promenade“ unterhalb dem neuen Schulhaus (heute Museum Reinhart am Stadtgarten). Im Erdgeschoss wurden die Büros, im Hinterhaus ein Garn- und Tuchlager eingerichtet. Später wurde ebenerdig ein Ladenlokal eingerichtet und der Büroraum in den ersten Stock verlegt. Den zweiten Stock bewohnte Bühler selber und im dritten Geschoss kam seine Mutter Barbara Bühler-Guyer zu wohnen. Es war ihre Winterwohnung, im Sommer kehrte sie jeweils nach Kollbrunn zurück. Die Gewissenhaftigkeit Eduard Bühlers für die Führung der beiden Betriebe in Kollbrunn und Weinfelden sorgte dafür, dass er sich einen genauen Arbeitsplan für die Tage und Wochen auferlegte. Die Büroarbeit absolvierte er je morgens im „Grundstein“ bis 09.30 Uhr. Am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag liess er sich durch ein Chaisengespann nach Kollbrunn führen, um sich dort um den Betrieb zu kümmern. Abends war er wieder im Büro „Grundstein“. Dienstag und Freitag fuhr Bühler mit der Eisenbahn nach Weinfelden, wo er sich um die rationellste Verarbeitung der Kollbrunner Garne in Qualitätstücher bemühte. In den 1860er-Jahren wurde der Geschäftsitz in Winterthur an die Stadthausstrasse 39 in das neu erworbene Haus Warteck verlegt.

Fabrikant Bühler sorgte sich aber auch für eine gesunde Unterkunft seiner Arbeiter. Er erwarb in Kollbrunn verschiedene Liegenschaften, die er als Arbeiter- und Kosthäuser einrichten liess. 1884 wurde auch eine „Speiseanstalt“ in Betrieb genommen. Aber auch die betriebliche Erneuerung war ein stetes Bestreben des Firmeninhabers. Die technischen Einrichtungen des Betriebes wurden stets auf dem besten Stand gehalten. Die Anerkennung der Bühler Garne war in der Folge auch weltweit gegeben.

Das Weltgeschehen ging in dieser Zeit nicht spurlos an der Baumwollindustrie vorbei. Der Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges 1861 behinderte die Ausfuhr von Rohbaumwolle, was die Kosten/Preise mächtig beeinflusste. Zollerhöhungen verschiedener Staaten waren nächste Herausforderungen. In diesen bewegten Zeiten stand dem Firmengründer bereits sein Sohn Heinrich Eduard Bühler-Koller (1862-1932) als Mitglied der Geschäftsleitung bei. Der am 3. April 1862 geborene Sohn war im gemütlich-kleinbürgerlichen „Grundstein“ aufgewachsen. In seiner Jugendzeit wurde in die neugebaute Villa an der Lindstrasse umgezogen. Nach der Maturität studierte er drei Semester an der technischen Hochschule Dresden, wo er Einblicke in die Konstruktion von Spinn- und Webmaschinen gewann. Im Baumwollhandelsplatz von Le Havre machte er eine kaufmännische Praxis zur Vorbereitung zu einer Spinnereileitung. Reisen nach Liverpool, Manchester, durch die USA und Mexiko rundeten seine Ausbildungszeit ab. Am 5. Dezember 1987 trat er ins väterliche Geschäft ein. 1892 heiratete er Anna Elisabeth Koller, die Tochter des Arztes Dr. Hermann Koller-Sulzer vom Obertor 1. Wie sein Vater war er ein Pferdenarr. Er genoss das Wohlwollen seiner Arbeiter als verantwortungsvoller Industrieller mit viel Einfühlungsvermögen.

Am 10. Februar 1909 verstarb Eduard Bühler sen. im 76. Altersjahr an den Folgen einer Operation. Eduard Bühler junior übernahm nun die Gesamtleitung des Unternehmens. Zugleich war er im Verwaltungsrat der Schweizerischen Bankgesellschaft und des „Unfall“ (Winterthurer-Versicherungen). Jahrzehntelang war er Mitglied der geschäftsleitenden Kommission des Schweizerischen Spinnerei-, Zwirnerei- und Webervereins.

Die Jahre um den 1. Weltkrieg waren keine leichte Zeit. Mit geschicktem Verhalten und viel Fachkenntnis leitete der neue Patron das Bühlerische Unternehmer. 1917 trat der ältere Sohn Hans Ed. Bühler-Volkart (1893-1967) nach einer Auslandpraxis in einem Liverpooler Baumwollhaus ins Geschäft ein. Er war der erste Vertreter der 5. Generation seit J.J. Bühler. Nach dem Gymnasium studierte er in der Maschinenabteilung des Technikums Winterthur. Fabrikpraxis holte er sich anschliessend in der Textilmaschinenfabrik Rieter. Im Sommer 1918 gründete er mit Margrit Volkart, der jüngsten Tochter des Grosskaufmanns Georg G. Volkart-Ammann eine eigene Familie. Hans Bühler bekleidete im Militär den Rang eines Obersten der Kavallerie. Ab 1923 bewohnte er das Schloss Berg am Irchel, wo er sich in der Freizeit als Zeichner und Plastiker vor allem mit dem Sujet „Pferde“ befasste. Bühler-Koller (1862-1932) beteiligte sich in den 1920er Jahren an der Spinnerei Textil AG in Schwanden (GL), zu der auch eine Spinnerei in Landeck (Tirol) gehörte. Seine Schwester Fanny Sulzer-Bühler (1865-1948) schrieb in den 1930er Jahren ihre Erinnerungen an die Familie nieder (1973 publiziert).

Dr. Robert Bühler, 1902-1971, Unternehmer und Politiker

Am 1. Januar 1930 trat sein jüngerer Bruder Dr. Robert Bühler in die Firma ein. Robert Bühler (23.11.1902-9.04.1971) studierte nach dem Gymnasium Nationalökonomie an den Universitäten Genf, Berlin und Zürich.1929 doktorierte er mit einer Dissertation zum Thema „Die Unabhängigkeitsbestrebungen Englands, Frankreichs und Deutschland in ihrer Baumwollversorgung“. Sein praktisches Rüstzeug holte er sich familientraditionsgemäss in Le Havre und in Übersee. 1931 heiratete Dr. Robert Bühler Margrit Züst. Nach dem Tod des Vaters 1932 leiteten die Brüder das Unternehmen gemeinsam. Bald nahm Robert Bühler die Politik in Anspruch. 1933 wurde er Stadtrat in Winterthur und musste das in jener Zeit nicht einfach Amt eines Finanz- und Werkamtmannes übernehmen. 1942 bis 1953 war er auch im Zürcher Kantonsrat und schliesslich 1946-55 und 1959-1967 Nationalrat. Mit der Wahl in den Nationalrat trat Bühler aus der städtischen Exekutive aus. In seiner politischen Tätigkeit widmete er sich hauptsächlich den Finanz- und Wirtschaftproblemen. Von seinen profunden Kenntnissen profitierten auch die Verwaltungsräte der Waggon- und Aufzugfabrik Schlieren, die Schweizerische Bankgesellschaft, die Unfall-Versicherungsgesellschaft, die Sulzer und die Aluminium-Industrie AG Neuhausen. Als Stadtrat blieb Robert Bühler dem Unternehmen Ed. Bühler & Co. als Kommanditär verbunden. Ab 1951 war er wieder unbeschränkt haftender Teilhaber.

Seit dem 1. Juni 1951 war der am 18.4.1921 geborene ältere Sohn Dr. Hans U.E. Bühler-Simmen (1921-1986) von Hans Ed. Bühler-Volkart als Teilhaber in der Geschäftsleitung. Er war Handelswissenschafter und hatte nach den Hochschulen in St. Gallen und Neuenburg doktoriert mit der Dissertation über das Bundesfinanzwesen. Auch er war ein Rösseler und im Militär Kavalleriemajor. Seit 1959 war er mit Luzia Simmen aus Brugg verheiratet.

Die Krisen- und Kriegsjahre waren für das Unternehmen schwierig. So musste man 1932 die Weberei in Weinfelden aufgeben. Trotzdem kam man schlecht und recht über die Runden. Aber trotz allem vergass man die Mitarbeitenden nicht. Mit vielen kleineren und grösseren Gesten und Zuwendungen halfen die Mitglieder der Geschäftsleitung auch ihren Mitarbeitenden, diese schlechten Zeiten zu überwinden.

1960 kauften sie die Spinnerei Rikon AG in Zell (ZH) für die Verarbeitung von Kunstfasern. 1968 wurde die Bühler Holding AG errichtet, 1970 das Stammhaus in die Ed. Bühler AG umgewandelt. 1971 ging die Unternehmensleitung an Hans' gleichnamigen Sohn (1921-1986) über. Wegen Verlusten stellte die Bühler Holding AG 1983 den Betrieb in Rikon ein und trennte sich 1988 von der Fabrik in Landeck. 1989 kaufte die Schmid AG, Gattikon (Verwaltungsratsdelegierter Adrian Gasser), die Betriebe in Kollbrunn und Schwanden. Schwanden wurde geschlossen, Kollbrunn wegen angeblichem Messingkäferbefalls 1990 stillgelegt, nach einer Modernisierung aber wieder geöffnet, 1994 aber während eines Arbeitskonflikts definitiv geschlossen.

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