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oxyd Kunsträume

2002

Oxyd Kunsträume

Wieshofstrasse 108

8408 Winterthur

Tel. +41 (0)52 316 29 20


oxyd ist ein Kunstraum in Winterthur, der sich seit 2002 zum grössten privaten Ausstellungsort für Gegenwartskunst im Raum Winterthur entwickelt hat.

oxyd befindet sich in einem 120-jährigen Gebäude, einem ehemaligen Lagerhaus beim Bahnhof Wülflingen. Die Kunstraum verfügt über sechs unterschiedlich grosse Ausstellungsräume auf zwei Etagen und bietet eine wichtige Ausstellungsplattform für Kunstschaffende aus Winterthur, der Region und der gesamten Schweiz. Das Projekt „iifall“ bietet zudem jährlich einer Künstlerin, einem Künstler die Möglichkeit, experimentell mit dem zentralen Raum im Erdgeschoss zu arbeiten.

Es ist ein Anliegen der oxyd-Verantwortlichen, eine positive Begegnung zu schaffen einerseits zwischen junger Kunst sowie bereits bekannter Gegenwartskunst und auch älterer Kunst, die durch Aktualität auszeichnet. oxyd soll ein Ort der Begegnung sein und möchte ein breites Publikum ansprechen, kulturkritische Vorbehalte abbauen und zum Kunstgenuss verhelfen. Dazu werden Begleitveranstaltungen zu jeder Ausstellung wie Führungen, Künstlergespräche usw. organisiert.

Für Kunstvermittlung in Form von Workshops für Schulklassen steht der Atelierraum «kunst + werk» zur Verfügung. Zuständig dafür ist die Museumspädagogik der Stadt Winterthur mit ihrem Team von Fachkräften.

Eine Attraktion im oxyd ist der zehn Meter lange Tisch. Dieses Herzstück steht im zentralen Raum im Erdgeschoss. An ihm kann gegessen, getrunken und über Kunst gesprochen werden.

oxyd wird getragen durch unentgeltliche Arbeit der Aktivmitglieder des Vereins „oxyd Kunsträume“. Deren Mitglieder setzen sich vorwiegend zusammen aus kulturell engagierten Fachpersonen und Laien sowie auch aus Kunstschaffenden. Die finanzielle Basis bilden die Beiträge der Mitglieder, Gönner und Clubmitglieder sowie Kommissionseinnahmen. oxyd erhält jährliche Beiträge von der Stadt Winterthur, der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich und der Johann Jacob-Rieter-Stiftung.

Abschied der Kuratorin (Landbote vom 18. März 2019)

Mit der Doppelausstellung verabschiedet sich Daniela Hardmeier vom Team. Die 48-jährige Kunsthistorikerin war die erste professionelle und bezahlte Kuratorin in einem Betrieb, der sonst weitgehend auf Freiwilligenarbeit basiert. Mit ihrer direkten und offenen Art hat sie den Verjüngungsprozess im Oxyd-Vorstand wohl beschleunigt. Nach zweieinhalb Jahren zieht sie eine positive Bilanz: «Mir war es wichtig, dass sich die Kunstschaffenden auf die spannenden Räume im Oxyd einliessen. Insofern ist die Ausstellungmit Simone Holliger für mich ein letzter Höhepunkt», bilanziert Hardmeier, die nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Stefanini-Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte wechselt.

Ausstellung Mai/Juni 2017 «Temporäre Ablagerungen und fixierte Momente»

Kultur
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