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Stahel Reinhard, Stadtrat, FDP, Stadtrat, 1944-2016

Reinhard Stahel
11.11.1944
30.10.2016

Der 1944 geborene Reinhard Stahel hatte schon in jungen Jahren die Führung des familiären Malergeschäfts in Wülflingen übernommen. Der Öffentlichkeit stellte er sich Anfang der Siebzigerjahre als Kirchengutsverwalter in Wülflingen zur Verfügung. Der Schritt aufs gesamtstädtische Politparkett erfolgte im Jahre 1982 mit der Wahl in den Grossen Gemeinderat.

Foto: winbib (Signatur FotDig_Lb_004-167)

„Reini“ Stahel, 1944 geboren, besuchte die Primarschulen in Wülflingen und das Gymnasium Winterthur, wo er mit der Matur Typ B abschloss. Er begann das Architektur-Studium an der ETH, das er wenig später abbrechen musste. Die schwere Erkrankung seines Vaters erforderte seinen Einstieg ins eigene Malergeschäft. Er absolvierte die Malerlehre, bildete sich weiter und erlangte 1972 das Malermeister-Diplom.

Seinen Einstieg in die Arbeit in der Öffentlichkeit begann Stahel mit der Übernahme des Amtes eines Kirchengutsverwalters der reformierten Kirchgemeinde Wülflingen. Er blieb in dieser nebenamtlichen Funktion bis er 1982 als Vertreter der FDP in das Gemeindeparlament Winterthurs gewählt wurde. 1990 wurde er als Stadtrat Mitglied des Exekutiv-Rates. In dieser Funktion stand er bis 2002 dem Departement Finanzen vor. 2002 wechselte er, nach erfolglosem Kampf um das Stadtpräsidium als Nachfolger vom Parteifreund Martin Haas, ins Departement Bau. 2006 zog sich Stahel ins Privatleben zurück. Seine politischen Schwerpunkte waren die Bereiche Finanzen und Wirtschaft und Verkehr/Stadtentwicklung.

Stahel war verheiratet und Vater von drei Söhnen. In seiner Freizeit genoss er es, Konzerte, Opern und Theateraufführungen zu besuchen. Gerne beschäftigte er sich auch mit politischer und geschichtlicher Literatur. Am 30. Oktober 2016 ist Reinhard Stahel nach einer Demenzerkrankung verstorben.

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