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Kulturort Galerie Weiertal


Der Kulturort Weiertal unter der Leitung der umtriebigen Maja von Meiss ist immer wieder für Überraschungen gut. Nach dem 4. Biennale Skulpturen-Symposium im Jahre 2015 findet im Zwischenjahr 2016 die Kunst- und Skulpturen-Show «JUST A PERFECT DAY» statt. Diese vielfältige Kunstpräsentation reiht sich wundervoll in die Reihe ihrer Vorgänger ein.

Seit 2001 betreibt Maja von Meiss in ihrem Haus an der Rumstalstrasse die Galerie Weiertal mit kleineren und grösseren Kunstpräsentationen. Diese wird ergänzt mit einem kleinen Bistro. Aus diesem Kunstbetrieb und vielen interessanten Begegnungen ist die Idee entstanden, noch Grösseres zu wagen. Der Natur- und Baumgarten in dem sich das Landgut Weiertal befindet, ruft direkt nach einem Skulpturengarten. Maja von Meiss versteht es Jahr für Jahr, ihr Umfeld zu motivieren, um ihre spriessenden Ideen umzusetzen.

Der Kulturort Weiertal ist benannt nach dem noch fast unberührten Tal, das den Landstrich Dättnau/Neuburg mit Pfungen verbindet. Der Hof war einst Sitz der Meyer von Neuburg, Dienstleute des Konstanzer Domstifts. Ab 1924 bis in die 80er-Jahre führten die Geschwister Winkler-Meier hier eine beliebte Landbeiz, deren Schliessung damals sehr bedauert wurde. 1982 kam das Anwesen in den Besitz der Familie Maja und Richard von Meiss aus Wülflingen, die seit 2001 in und um den Hof für Kunstberührungspunkte sorgt und nun von einem Höhepunkt zum anderen führt.

Im Sommer 2015 fand bereits die 4. Biennale Skulpturen-Symposium im einzigartigen Gelände des Kulturorts Weiertal Winterthur statt. Unter dem Titel „Ein Sommertagtraum“ hat das Kuratorenteam unter der Leitung von Maja von Meiss 29 Künstler ausgesucht und motiviert das Gelände im Weiertal wiederum zu einem Mekka der Kunst zu machen. Fünf Aussteller sind aus dem Welschland mit dabei. Drei Künstlerinnen und ein Künstler sind in Winterthur zu Hause, während die restlichen Zwanzig aus anderen Teilen der Schweiz angereist sind.

Im Zwischenjahr, in den Sommermonaten 2016 überrascht Maja von Meiss mit der Kunst- und Skulpturen-Show «JUST A PERFECT DAY». Die Kunstpräsentation im Weiertal reiht sich dabei ein in die Schweizerische Kampagne «Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen». Kein anderer Ausstellungsraum eignet sich besser als diese Landschaftsoase im Rumstal an der Stadtgrenze von Winterthur.

Zum Bild: «JUST A PERFECT DAY» von Co Gründler; aus Stahlblech, Drahtseil und Rundstahlketten

Eine Ode an das Einfache, an die Leere, an die Leichtigkeit des Seins.

40 Künstlerinnen und Künstler der IG Archiv Ostschweizer Kunstschaffen zeigen in der Gartenlandschaft und in den Galerieräumen ihre Werke. Aus 101 Eingaben wurden sie ausgewählt und zeigen sich nun den Besuchern. Es ist eine poetische Kunstausstellung, in der sich jeder Besucher schnell und gut zurecht findet. Aber man muss sich unbedingt etwas Zeit nehmen um die Landschaft und das Schaffen dieser inspirierten Künstlern so richtig einzuschlürfen.

Zum Bild nebenan:

«Ausdehnung» von Barbara Stirnimann;

Material: Polyethylen, Spiegelkacheln, Heringe; Umfang 21m Höhe 1.35 m, Gewicht 42 kg

Aus dem Programmheft: JUST A PERFECT DAY

Vierzig Künstler/innen der «IG Archiv Ostschweizer Kunstschaffen» sind in Galerieräumen, im Park zwischen Weihern und Bachläufen, im Bungert, unter Bäumen und auf Wiesen mit Skulpturen, Objekten, Installationen, mit Video- und Audioarbeiten und kinetischen Werken vertreten.

Der Garten zeigt sich als Kunstbegegnungs- und Rückzugsort, als Hortus conclusus, in welchem sich auch der Zauber der Natur erleben lässt. Zugleich brechen in diese Idylle künstlerische Positionen mit gesellschaftspolitischen Themen ein, welche «Just a Perfect Day» und den Garten als Schutzraum hinterfragen.

Zum Bild nebenan:

«Tor in die Freiheit» von Lucie Schenker, St. Gallen; Material: Holz und Stacheldraht; Grösse 4x3x1 m

„Flüchtlinge fliehen in die gelobte EU, um dem grauenhaften Krieg im eigenen Land zu entkommen ……. Das goldene Tor …… Grenzzäune aus Stacheldraht!“

Das Künstlerarchiv «IG Archiv Ostschweizer Kunstschaffen» (www.kuenstlerarchiv.ch.) wurde vor 12 Jahren in St. Gallen gegründet und ist eine Interessengemeinschaft und ein Zusammenschluss von 434 Künstler/innen aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Thurgau und dem Fürstentum Liechtenstein.

Zum Bild nebenan:

«Inselwelten» von Doris Naef, Weinfelden; Material: PVC, Klarsichtfolie, Siebdruck mit Luft gefüllt, 3 Stück ca. 80x120 cm

„Eine empfindsame und sich langsam bewegende Installation im Teich. Sie schwimmen im Weiher und werden durch Wasser und Wind leicht bewegt.“

Kuratorin: Maja von Meiss, Kulturort Weiertal

Jury zur Auswahl der Projekteingaben:

Dorothee Messmer, Direktorin Kunstmuseum Olten

Susanne König, Büro für Kunst, Zürich

Maja von Meiss, Kulturort Weiertal Winterthur

Zum Bild nebenan:

«in memoria» von Sylvia Geel, St. Gallen; Material: Textilien, Metall; Durchmesser: 2.3 m; Gewicht ca. 150-200 kg

Die Installation «in memoria» visualisiert die Haltung Europas zur humanitären Hilfe gegenüber den Flüchtlingen. «in memoria» ist als Rettungsring und Trauerkranz zu verstehen.

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