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Königshof

Neumarkt 4

8400 Winterthur


Die Liegenschaft "Königshof" liegt am Neumarkt 4 und ist eines der markantesten Gebäude in der Altstadt. Er findet 1495 erstmals Erwähnung. Die unteren Gemäuerteile des stattlichen Fachwerkbaus sind jedoch wesentlich älter. Die romanischen Mauerpartien und das Rundbogenportal im Erdgeschoss lassen sich in die Zeit um 1200 datieren. Im 2. und 3. Geschoss zieren wertvolle Malereien aus dem 16. Jahrhundert Wände und Decken.

Woher der Name "Königshof" kommt ist umstritten. Im Band "Winterthur der Kunstdenkmäler der Schweiz" führt man den Namen Königshof auf König Rudolf von Habsburg zurück. Es ist aber auch möglich, dass der Name auf fränkisches oder karolinisches Königsgut zurückgeht. Die Lage in jener Ecke der Gründungsstadt, in welcher keine Hofstätten nachweisbar sind, deutet darauf hin, dass es sich um einen Bestandteil einer ursprünglichen Stadtburg handeln könnte. Im Kellergeschoss des heutigen Königshofes finden sich noch die über 1.5 m starken Grundmauern der alten Stadtbefestigungen gegen Westen.

Bis 2015 war Haus, das seit 1907 in städtischem Besitz ist, mit Büros der städtischen Verwaltung (Departement Bau) belegt. Nach dem Umzug in das Verwaltungszentrum Superblock im Sommer 2015 wurde das schöne alte, denkmalgeschütze Haus vermietet. Im Erdgeschoss ist zusammen mit einem lauschigen Gärtchen die Begegnungsstätte für Ältere eingerichtet: Das ist ein Ort der freien, ungezwungenen Begegnung, eine Plattform für vielfältige Aktivitäten.

Pensionierte und Jüngere treffen sich zum Plaudern, Jassen, Schach spielen, Tageszeitungen lesen, Kaffee und Tee trinken. Daneben finden regelmässig Veranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträge und Konzerte statt.

öffentliche Bauten Stadt
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