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Welti Johann Jakob, 1828-1900, Gymnasiallehrer

Johann Jakob Welti
18.11.1828
06.09.1900

Welti war Rektor der höheren Stadtschulen ab 1873 in Winterthur. Als Rektor führte er die Schule in der schwersten Zeit, den Jahren ökonomischer Bedrängnis unserer Stadt, sicher und machtvoll.

Foto: winbib, Jakob Friedrich Welti (Signatur 173055)

Welti war Rektor der höheren Stadtschulen ab 1873 in Winterthur. Als Sohn eines Oberrichters besuchte Jakob Welti die Schulen seines Heimatstädtchens Zurzach und das Gymnasium Aarau, hierauf die Universität in Jena. Sein älterer Bruder war von 1867 - 1891 Bundesrat und sein jüngerer Bruder war Begründer der Unternehmung Welti-Furrer.

Später wirkte Johann Jakob Welti zuerst in Zurzach, dann von 1862 am Gymnasium Winterthur als Lehrer für alte Sprachen. Seine erste Frau verstarb 1875, dann heiratete er Luise Sträuli von Winterthur. Seine Enkelin wurde dann Rektorats-Sekretärin am Gymnasium Winterthur.

Der Schule widmete er während 35 Jahren seine ganze Kraft in ernster, feinsinniger anregender Arbeit. Als Rektor führte er die Schule in der schwersten Zeit, den Jahren ökonomischer Bedrängnis unserer Stadt, sicher und machtvoll. Seine Verdienste würdigte Dr. Rudolf Hunziker in dem gehaltvollen schönen Bande: "Rektor Welti, Reden und Aufsätze." Ganz bedeutend sind seine Maturitätsreden.

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