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Brunnen in Oberwinterthur


Sieben Brunnen sind auf dem leicht erweiterten Gebiet vom Stadtkreis Oberwinterthur zu finden. Die klassischsten stehen im Dorfkern. Beim früheren Gartenhaus nördlich der Liegenschaft von Dr. Willi Brunner (legendärer Dorf- und Schularzt Mitte 20. Jhdt.) am Hammerweg 6 wurde einst eine Quelle gefasst. Von hier aus führten Teuchelleitungen zu den alten Oberwinterthurer Brunnen.

Von den alten Oberwinterthurer Brunnen, die einst von der Quelle am Hammerweg mit Wasser gespiesen worden sind, konnte sich nur einer in unsere Zeit hinüberretten:

Alte Römerstr. / Helgenstr.

An der Ecke Helgenstrasse/alte Römerstrasse sprudelt das Wasser durch zwei Brunnentröge. Das Erstellungsjahr liegt weit zurück: 1853. Dieses Bild ist seit 2011 Nostalgie. Er wurde ersetzt. Eine Fotografie des neuen Brunnen ist in der Bildergalerie zu finden.

Römerstr. / Hohlandstr. (Dorfbrunnen)

Mitten im alten Dorf, an der Ecke Hohlandstrasse/Römerstrasse, steht der prächtige und grösste Dorfbrunnen mit quadratischem Trog. Seit über 174 Jahren sprudelt hier das Wasser in das übergrosse Becken. Das Erstellungsjahr 1839 ist auf der Brunnensäule angegeben.

Römerstr. / Pestalozzistr.

Bei der Einmündung der Pestalozzistrasse in die Römerstrasse, auf dem Vorplatz der oberen Schmiede steht ein Brunnentrog aus dem Jahre 1833. Eine Detailaufnahme mit dem Wasserspiel ist in der Bildergalerie zu finden.

Untere Hohlgasse 15

Ursprünglich war auch der Brunnen an der Ecke obere Hohlgasse/untere Hohlgasse den Wasserleitungen vom Hammerweg her angeschlossen. Der alte Brunnentrog aus dem Jahre 1844 musste 2012 ersetzt werden. Der neue Trog mit der Jahrzahl 2012 wurde vom Winterthurer Bildhauer Gregor Frehner geschaffen.

Eine Foto des alten Brunnens ist in der Bildergalerie zu finden.

Am Goldenberg-Rebenweg

Der Vollständigkeit halber sind noch drei weitere Brunnen zu erwähnen. Zwei davon sind in ihrer Art ganz andere, moderne, oder nicht klassische Brunnen. Anlässlich der Einweihung des Hangweges durch den Goldenberg wurde 1983 an einem prächtigen Aussichtspunkt dieses „Rebenweges“ ein Findlingbrunnen eingeweiht.

Süsenbergstr., innerhalb der Parkanlage

Oberhalb der Rebberge vom Goldenberg befindet sich die Bäumli-Anlage. Ab dieser Terrasse geniesst man aus dem kleinen Park hinaus eine prächtige Rundsicht über die Stadt und auch eine Weitsicht in die Alpen, wenn es die Natur erlaubt. Der Namen Bäumli erinnert an das Ausflugsrestaurant, das 1965 nach einem Brand abgebrochen wurde. In dieser Ruhezone am Lindberg-Waldrand plätschert ebenfalls ein Brunnen neuerer Art. Er dient auch durstigen Spaziergängern als willkommener Wasserspender.

St. Gallerstr. (bei der Station Grüze)

Der letzte Oberwinterthurer Brunnen, den wir besprechen wollen, ist wieder ein klassischer Brunnen. Dafür fällt sein Standort aus dem Rahmen. Der 1880 geschaffene Brunnen steht im Umfeld der Bahnstation Grüze. Wie auch sein Zustand ist seine Umgebung eher unansehnlich. Es bleibt zu hoffen, dass mit der geplanten Aufwertung der Grüze zum bipolaren Stadtzentrum auch die Brunnenanlage nicht in Vergessenheit gerät.

Ricketwilerstr. / Räterschenstr. (Unter-Ricketwil) in der Aussenwacht Ricketwil

In der Aussenwacht Ricketwil befinden sich auch zwei Brunnen. In Unter-Ricketwil an der Kreuzung Ricketwilerstrasse/Räterschenstrasse steht ein Brunnen aus dem Jahre 1956.

Ricketwilerstr. 105 (Ober-Ricketwil)

Der zweite Brunnen befindet sich in Ober-Ricketwil an der Ricketwilerstr. 105. Er wurde 1993 geschaffen.

Brunnen
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