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Fritschi Stefan, *1972, Stadtrat

Stefan Fritschi
08.05.1972

Stefan Fritschi politisierte 1999 bis 2010 im Grossen Gemeinderat der Stadt Winterthur. An den Gesamterneuerungswahlen 2010 kandidierte er für ein Mandat in der Stadtregierung. Damit wollte die FDP das vor vier Jahren verlorene Stadtratsmandat zurückerobern, das auch gelang. Mit 12‘406 Stimmen erzielte Fritschi das fünft beste Resultat und schaffte damit die Wahl in die Winterthurer Exekutive.

Foto: winbib, Heinz Diener (Signatur FotDig_Lb_003-945)

Stefan Fritschi ist am 8. Mai 1972 in Winterthur-Veltheim als Sohn einer Pfarrerfamilie geboren und besuchte dort die Primar- und anschliessend die Kantonsschule Rychenberg. Nach dem Grundstudium Maschinen Ingenieur ETH machte er den Titel eines „Dipl. Betriebs- und Produktions-Ingenieur ETH". Er ist seit 2003 verheiratet mit Cécile Lütolf Fritschi (Primarlehrerin) und hat drei Kinder.

Fritschi wohnt im Zelgliquartier. Seit 2003 arbeitete er als Manager Project Office bei der Medizinaltechnikfirma Zimmer GmbH (ehemals Sulzer Medica/Centerpulse) in Winterthur und war Mitglied des Kaders als Manager Project Office (verantwortlich für Produktentwicklungsprozess, Innovations- und Project-Management, Ausbildung/Coaching der Projektleiter). Zuvor war er bei der Bank Julius Bär &Co, AG in Zürich tätig.

Nebst seiner politischen Tätigkeit engagiert sich Fritschi als Vorstandmitglied des Musikkollegiums Winterthur und des Fördervereins „Winterthurer Sozialarchiv und Bibliothek“. Er war ferner Ortsvertreter bei Carsharing „Mobility“ und spielt, wenn es die Zeit noch zulässt, gerne Cello und Klavier. Nebst dem Musizieren gibt er auch Orientierungslauf als sein Hobby an.

Seit 2010 ist Fritschi als Vertreter der FDP Mitglied des Winterthurer Stadtrates. Er war bist 2017 Vorsteher des Departements Schule und Sport. In den Gesamterneuerungswahlen 2014 wurde er mit der zweitbesten Stimmenzahl im Amt bestätigt. Fritschi erhielt 18'533 Stimmen. Mehr erhielt nur der Stadtpräsident Mike Künzle mit 20'420 Stimmen.

2017 (per 1. Juli) wechselte Fritschi ins Departement "Technische Betriebe". Anlass dazu gab die Ersatzwahl nach dem Rücktritt von Stadtrat Mathias Gfeller. Der neugewählte Jürg Altwegg (Grüne) konnte damit sein Wunschdepartement nicht übernehmen, sondern wird sich mit dem Departement "Schule und Sport" befassen.

2018 waren wieder Wahlen. Fritschi konne nun als Vorsteher der Werke antreten und wurde gut wiedergewählt. Er erhielt am 4. März 2018 16‘277 Stimmen und war damit der viertbeste wiedergewählte Stadtrat.

Stefan Fritschi wird 2022 erneut für das Amt als Stadtrat kandidieren.

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