w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


Oswald Daniel , Politiker *1965,

Daniel Oswald
16.07.1965

Daniel Oswald zog 2000 nach Winterthur. 2004 bis 2007 war er Mitglied der Kreisschulpflege Oberwinterthur und 2006 bis 2014 Präsident, sowie ab 2019 Co-Präsident der SVP Winterthur. Er war von 2007 bis 2011 im Kantonsrat und 2010 wurde er Mitglied des Stadtparlaments Winterthur.

Foto: winbib, Marc Dahinden (Signatur FotDig_Lb_004-172)

Daniel Oswald wurde am 16. Juli 1965 in Bilten-Glarus geboren und ist dort aufgewachsen. Er ist mit einer Glarnerin verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er wohnt in Hegi. Seine Hobbys sind Haus und Garten, Schiessen (früherer Sportschütze), Wandern, Skifahren und Jassen. Von Beruf ist er Ingenieur HTL. zehn Jahre war er tätig als Leiter der Informatik-Abteilung und Mitglied der Geschäftsleitung bei Burckhardt Compression in Oberwinterthur. Oswald wechselte dann als Abteilungsleiter zur Firma Stadler Rail und später zu Fust in die Informatik-Abteilung.

Die SVP Winterthur hatte schwierige Jahre hinter sich, als es Oswald als neuer Präsident (von 2006 bis 2014) verstand, die Partei wieder in ruhigere Gewässer zurückzuführen. Oswald gilt als ruhiger und sachlicher Politiker. Scharfmacherei liegt ihm fern. Er wird somit auch bei den anderen bürgerlichen Parteien beachtet. Ab 2019 kehrte er zurück als Co-Präsident der SVP Winterthur zusammen mit Maria Wegelin.

An den Gesamterneuerungswahlen im März 2010 kandidierte Oswald für den Stadtrat. Der Wiedereinzug der SVP in die Stadtregierung misslang. Oswald erhielt 9808 Stimmen was nur den 10. Platz bedeutete und dieser Wert lag unter dem absoluten Mehr.

Bei den Stadtratsersatzwahlen 2017 versuchte die SVP erneut mit Daniel Oswald, einen zweiten Sitz in der städtischen Exekutive zu erlangen. Im ersten Wahlgang bei fünf Kandidaten gelang das nicht. Oswald erhielt aber die meisten Stimmen. Am 2. April 2017 kam es zu einem Stichkampf zwischen Oswald und dem Grünen Jürg Altwegg.

Daniel Oswald wurde an diesem ersten Sonntag im April nur zweiter Sieger. Mit 8‘624 Stimmen blieb er deutlich hinter Jürg Altwegg zurück. Dieser erhielt 14‘257 Stimmen. Die Parteienvertretung in der Winterthurer Exekutive blieb somit unverändert: vier Vertreter der bürgerlichen Parteien und drei aus dem linken Spektrum.

Politiker/innen
nach oben ↥
nach oben ↥
link