w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


FC Winterthur

Sun May 10 00:00:00 UTC 1896

FC Winterthur

Postfach

8401 Winterthur


Der FC Winterthur hat eine über 100 Jahre alte Geschichte. Diese verlief bis in die jüngste Vergangenheit immer turbulent. Heiss geliebt und dann wieder verspottet, rettete sich der Fussballverein immer wieder über die Runden. Viele guten Geister und Geldgeber halfen dem Klub aus jedem Wellental und bald folgten jeweils wieder Höhepunkte.

Ins Leben gerufen wurde der Winterthurer Fussballclub von Technikum Studenten am 10. Mai 1896 als FC Excelsior. Im Dezember desselben Jahres erfolgte die Namensänderung in FC Winterthur. Wenige Monate später fusionierte er mit dem "Cercle Romand" und 1898 trat er dem Verband bei. 1901 erfolgte der Zusammenschluss mit dem FC Vereinigung Winterthur, den Gymnasiasten, 1909 mit dem FC Fortuna und 1915 im zweiten Anlauf mit dem FC Veltheim- darauf wurde er 13 Jahre als Vereinigte Fussball-Clubs Winterthur-Veltheim geführt. 1928 hiess er wieder FCW, ein Jahr später als Folge der Fusion mit Oberwinterthur und Tössfeld neu Vereinigte Fussballclubs Winterthur. Dies galt bis 1946. Seither blieb der Name FC Winterthur unangetastet. 1903 kam ein erster Tiefpunkt. Der FCW wurde in der Rückrunde ausgeschlossen. Er hatte nichtqualifizierte Spieler eingesetzt. Er wurde in die Serie B relegiert, aus der er 1905 wieder aufstieg und gleich Schweizermeister wurde.

Drei Meistertitel hat der FCW im ersten Vierteljahrhundert seines Bestehens errungen. 1906 dank Finalspielsiegen von 5:0 gegen den FC Zürich, 5:2 gegen Servette und 4:1 gegen Young Boys. 1908 dank einem 4:1-Erfolg über die Young Boys und 1917 dank Finalsiegen gegen Young Boys (2:0) und Chaux-de-Fonds (3:2).Dreimal (1909, 1916, 1919) verpasst der FCW den Titel im Finalspiel. Ein zweiter Tiefpunkt erreichte den FCW 1931: Abstieg in die 1. Liga -später Nationalliga B- und 1934 Absturz in die 2. Liga (heute 1. Liga). Auf- und Abstiege folgten sich dann kurz: 1935 1. Liga; 1939-1943 2. Liga und 1944 dank der Einführung der Nationalliga B Aufstieg in die 1. Liga. 1950 Aufstieg in die Nationalliga B (Spielertrainer Sepp Zürcher). Mit Ausnahme eines einzigen Jahres um die Jahrhundertwende spielte der FCW anschliessend immer mindestens in der Nationalliga B, heute Challenge League.

Die Ausnahmen waren 1956-58 Nati A mit Trainer Josef Lachermeier, 1959-61 Nati A mit Präsident Hans Wellauer, 1966/67 Nati A mit Trainer Chragebär" René Hüssy. Bevor Wellauer das Vereinspräsidium abgab, er hatte es von 1959 bis 1970 inne, gelang 1968 mit Timo Konietzka nicht nur der Wiederaufstieg, sondern auch das Erreichen des Cupfinals. Dieser ging dann gegen den FC Lugano 1:2 verloren. 1975 gelang das Kunststück Cupfinal ein weiteres Mal, aber wieder resultierte gegen den FCB eine 2:1 Niederlage in der Verlängerung. Weitere Trainer deren Namen in Erinnerung bleiben waren Willy Sommer, Adi Noventa, Alfons Bosco, Wolfgang Frank und Gabet Chapuisat.

Vereine
nach oben ↥
nach oben ↥
link