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Hahnloser, Hans Robert, Kunsthistoriker, 1899-1974

Hans Robert Hahnloser
13.12.1899
07.11.1974

Aufgewachsen in der Kunstsammler Familie Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler hat Hans Hahnloser von früher Jugend her Kunst richtig gehend erlebt. So war es wohl folgerichtig, dass er sich auch einem Kunststudium zuwandte und später an der Universität Bern Kunstgeschichte unterrichtete.

Hans R. Hahnloser wurde am 13. Dezember1899 in Winterthur geboren und ist gestorben am 7. November 1974 in Bern. Er war Sohn des Arthur und der Hedy geb. Bühler. Er heiratete 1929 Magdalena Bertha Wilckens aus Bremen. Im Ambiente der bedeutenden Kunstsammlung seiner Eltern in der Flora Winterthur aufgewachsen, studierte er. in Zürich, Basel und Wien Kunstgeschichte. 1926 promovierte er in Wien bei Julius von Schlosser mit einer Arbeit über das Bauhüttenbuch des Villard de Honnecourt. Von 1934 bis 1968 war er Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Bern (1938 und 1945 Dekan, 1956-57 Rektor). Ab 1935 engagierte er sich in der Gesellschaft für Schweiz. Kunstgeschichte, die er 1957-66 präsidierte. Hahnloser war Initiant des Glasmalerei-Inventars "Corpus vitrearum medii aevi" und Leiter der Inventarisation des Kirchenschatzes von S. Marco in Venedig. 1938-47 leitete er die Ausgrabung und Restaurierung des Cluniazenserpriorats Rüeggisberg. Hahnloser verfasste zahlreiche Publikationen zur Kunst des Mittelalters und der Neuzeit.

Kulturschaffende
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