w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


Stettler-Reinhart Charlotte

Stettler-Reinhart Charlotte
04.08.1940

Stettler-Reinhart, Charlotte, ist eine Tochter von Peter Reinhart (1907-1988) und Schwester von George (1942-1997) und Andreas Reinhart *1944). Sie machte sich verdient als Präsidentin der Volkart-Stiftung, der sie manche Jahre als Präsidentin vorstand.

Sie ist verheiratet mit Francesco Stettler. Sie haben drei Kinder Michael, Nicole und Philipp.

Während der ersten 35 Jahre wurde die Volkart-Stiftung massgeblich geprägt durch das Wirken von Balthasar Reinhart, konzentrierte sich die Stiftung in erster Linie auf Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie. Als Mitte der 1980er Jahre der Wechsel zur fünften Generation im Familienunternehmen stattfand, übernahm Charlotte Stettler-Reinhart als Präsidentin der Volkart Stiftung eine aktive Rolle. 1990 gründete Andreas Reinhart die Stiftung Volkart Vision, deren Ausrichtung auf entwicklungspolitischen und humanitären Projekten lag.

Geschichte der Wohlfahrtsstiftung der Gebrüder Volkart

(Text der Website http://www.volkartstiftung.ch/geschichte.html entnommen)

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Gebrüder Volkart wurden am 1. Februar 1951 die Volkart Stiftung in Winterthur und zeitgleich drei Übersee-Stiftungen in Bombay, Karachi und Colombo gegründet. Mit diesem Akt wollten die damaligen aktiven Partner - Georg, Peter und Balthasar Reinhart - nach einem Jahrhundert der erfolgreichen Handelstätigkeit auf dem indischen Subkontinent und in Europa ein Zeichen der Dankbarkeit setzen. Für die Gründer war es folgerichtig, dass ein Teil der Gewinne in Form von gemeinnützigen und kulturell orientierten Vergabungen dorthin zurückfliessen sollte. Die Kulturförderung - eine Aufgabe, der sich fast alle Mitglieder der Familie Reinhart bis heute verpflichtet fühlen - wurde mit diesem Schritt auch formal Bestandteil der Aktivitäten des Hauses Volkart.

Während der ersten 35 Jahre, massgeblich geprägt durch das Wirken von Balthasar Reinhart, konzentrierte sich die Stiftung in erster Linie auf Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales und Ökologie. Als Mitte der 1980er Jahre der Wechsel zur fünften Generation im Familienunternehmen stattfand, übernahm Charlotte Stettler-Reinhart als Präsidentin der Volkart Stiftung eine aktive Rolle. 1990 gründete Andreas Reinhart die Stiftung Volkart Vision, deren Ausrichtung auf entwicklungspolitischen und humanitären Projekten lag.

In den 1990er Jahren fanden ökologische Initiativen wie Greenpeace oder spirituelle Projekte wie das Lassalle-Haus vermehrt Beachtung. Im kulturellen Bereich ragten die Initialförderung des Fotomuseums Winterthur sowie Beiträge für den Ergänzungsbau des Kunstmuseums Winterthur heraus. Während sich zwischen 2000 und 2008 die Schwerpunkte der Förderaktivitäten auf die Themen Entwicklungszusammenarbeit, Soziales, Umwelt, Gesundheit sowie auf gesellschaftsrelevante Fragen konzentrierte, verlagert sich die Stiftungstätigkeit der Volkart Stiftung ab 2009 vermehrt wieder in den Kulturbereich. Die Stiftung engagiert sich dabei in ausgewählten grösseren Projekten von nationaler Ausstrahlung. In Indien und Portugal unterstützt sie weiterhin ausgesuchte Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt und Ökologie.

Die lokale und regionale Kulturförderung hat die Volkart Stiftung schon seit Jahren an die Kulturstiftung Winterthur übertragen.

Weiter hat die per 1. Januar 2008 neu gegründete „george foundation“ von der Volkart Stiftung alle Aktivitäten in den Bereichen Fotografie, Film und Medienkunst übernommen.

Geschäftsleute
nach oben ↥
nach oben ↥
link