w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


Villa Huggenberg, Adlerstr. 14

1924

Adlerstrasse 14

8400 Winterthur


Die Villa Huggenberg bildet zusammen mit der Villa Briner an der Adlerstrasse 12 ein neoklassizistisches Ensemble. Beide Bauten wurden 1925 vom Winterthurer Architekten Lebrecht Völki erstellt. Sie sind von architekturgeschichtlicher Bedeutung für den Villenbau der 1920er Jahre. Die Villa Huggenberg verfügt noch über einen Garagenanbau aus der Bauzeit.

im Hintergrund die Neuüberbauung Fellmann-Areal

Die vom Winterthurer Architekten Lebrecht Völki 1924 erstellte Villa im Auftrag der Bankier-Familie Huggenberg am Rande des Stadtzentrums von Winterthur (Adlerstrasse 14) ist noch weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten. Das Gebäude ist im Inventar der schützenswerten Bauten von Winterthur erfasst und bedingt besonders sensible Eingriffe bei einem Umbau, der 2007 ausgeführt wurde. Fassaden, Dach, Innenausbau und Garten, aber auch die Einbettung in die Umgebung sind eindrückliche Zeitzeugen und unbedingt erhaltenswert. Die Villa entsprach energetisch nicht mehr dem heute wünschenswerten Stand. Im Rahmen der Möglichkeiten sollte das Gebäude saniert und ausgebaut, sowie mit einem neuen Heizsystem ausgerüstet werden.

Im Hintergrund, versteckt hinter dem Baum, die Villa Briner

Im Sinne einer nachhaltigen Planung wurde zuerst die Energieeffizienz des Gebäudes untersucht – entsprechend dem Konzept, möglichst Energie zuerst zu sparen und erst den Rest umweltgerecht zu erzeugen. Um Charakter und auch Charme der Villa zu erhalten, wurde die energetische Sanierung auf Bereiche beschränkt, welche nicht sichtbar sind und ohne Eingriffe in die Fassade erfolgen konnten. So wurden Dach und Decke gegen Keller gedämmt.

Der vor dem Umbau als Abstellraum genutzte kalte Dachraum wurde aufgewertet und zu Atelier- resp. Wohnraum ausgebaut. Zurückhaltend gesetzte Dachfenster belichten den neu gewonnenen Raum.

(Text aus forumenergie.ch/Referat Frei)

Kreis Altstadt
nach oben ↥
nach oben ↥
link