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Buswartehallen


Auch Haltestellen des öffentlichen Verkehrs sind Zeugen ihrer Zeit. Aus der Amtszeit von Stadtbaumeister Arthur Reinhart haben drei Bushäuschen den Jahrhundertwechsel 2000 noch erlebt.

Architekt Reinhart Arthur Hermann (1895-1993) war von 1941 bis 1960 Winterthurer Stadtbaumeister. Auch er war, wie viele seiner Berufskollegen seiner Zeit dem „Neuen Bauen“ verpflichtet. Dies fand auch in der Konzeption der Buswarte-Häuschen seinen Niederschlag. Drei davon konnten sich ins 21. Jhdt. retten. Das Unterstand-Gebäude an der Ecke untere Vogelsangstrasse/Storchenbrücke wurde 2009 unter Schutz gestellt. Es soll, da noch sehr gut erhalten, als „Baudenkmal“ erhalten bleiben.

Das ähnliche Gebäude vor dem Schulhaus Dorf in Seen (Kreuzung Kanzleistrasse/Tösstalstrasse) musste 2010 der Strassenverbreiterung weichen.

Das dritte im Bunde bei der Bushaltestelle Zinzikon (frühere Endstatione der Linie Töss nach Oberwinterthur) wurde durch das neu typisierte Bushäuschen 2013 ersetzt.

Die zum Teil in die Jahre gekommenen Bushäuschen kamen bei den Fahrgästen und dem ZVV wegen Komfort und Sauberkeit in die Kritik. Die Verantwortlichen von Stadtbus kamen dem politischen Auftrag nach. Sie erarbeiteten ein neues Konzept für die Bushäuschen.

Die zwei neuen Typen sollen kontinuierlich anstelle der bisherigen Bauten aufgestellt werden. 2011 sind zwei Prototypen der neuen Wartehallen beim Rosenbergzentrum aufgestellt worden. Das eine enthält eine WC-Anlage für das Fahrpersonal, wie sie an den Endstationen platziert werden. Das andere ist Standard für andere Haltestellen.

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