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Blüemliquartier Veltheim


Um den Charakter des «Blüemliquartiers» und das einheitliche Erscheinungbild zu erhalten, ist 2007 ein Ergänzungsplan erarbeitet worden. Über den Ergänzungsplan für das «Blüemliquartier» wird nun ein Einwendungsverfahren durchgeführt. Zuletzt muss das Parlament den Plan bewilligen.

Foto Christoph Bantli

Das «Blüemliquartier» in Veltheim hat seinen Namen nicht umsonst. Die in den 30er-Jahren erstellte Reihenhaussiedlung liegt nämlich am Begonien-, Narzissen-, Goldregen-, Ginster-, Lilien- und Erikaweg. Die ursprüngliche Eisenbahnersiedlung der Architekten Rittmeyer & Furrer ist heute mit Ausnahme des Mehrfamilienhauses am Resedaweg in 58 Privatzellen aufgeteilt. Das Quartier umfasst sieben Zeilen von jeweils sechs bis zehn Reiheneinfamilienhäusern und eine separate Zeile am Resedaweg.

Die Bau- und Zonenordnung schreibt für das Quartier vor, dass die Erstellung von zusätzlichen oberirdischen Bauten und Fahrzeugabstellplätzen nur auf der Basis eines Ergänzungsplans zulässig ist. Dieser Plan fehlte allerdings bislang. Trotzdem wurden bereits verschiedene Parkplätze und Velounterstände, aber auch Dachausbauten in den letzten Jahren realisiert. Die zuständigen städtischen Behörden haben nun zusammen mit einem privaten Planungsbüro und den Grundeigentümern den notwendigen Ergänzungsplan ausgearbeitet.

Foto Christoph Bantli

Der Ergänzungsplan zeigt den Grundeigentümern auf, wo und wie viele Parkplätze gebaut werden dürfen, wo welche Art von Schöpfen und Unterständen zulässig sind oder auch auf welchen Dachflächen inskünftig Sonnenkollektoren angebracht werden dürfen.

Bauten, die bereits erstellt oder bewilligt worden sind, können stehen bleiben oder gebaut werden. Es findet also kein Rückbau statt.

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