w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


Grüzenmärkte

1985

Die Migros eröffnete am 29. April 2006 das Shopping-Center in der Grüze. Nebst dem nahen Grüzemarkt des COOP (seit 2003) und in der Planung weit fortgeschrittene weitere Einkaufspunkte ist im Industriegebiet zwischen Oberwinterthur und Seen eine echte Einkaufsmeile entstanden.

Der COOP-Grüzemarkt an der Rudolf-Diesel-Strasse 19 mit der umfassenden Bau+Hobby-Abteilung besteht seit einiger Zeit. 2003 wurde er umfassend umgebaut, modernisiert und vergrössert. Er umfasst heute eine Verkaufsfläche von 5600 m2 plus 3100m2 für Bau + Hobby, beschäftigt 194 Personen und stellt 582 Parkplätze zur Verfügung. Unter dem gleichen Dach befinden sich auch die Spezialgeschäfte von Vögele Shoes, Interdiscount, Apotheke/Drogerie und ein Schlüssel- und Schuhservice. In direkter Nachbarschaft befinden sich weitere Fachspezialisten wie das Proficenter Hasler (Verkaufsfläche: 1500 m², Beschäftigte: 70, Parkplätze: 57) der Athleticum Sportmarkets AG (Verkaufsfläche: 2016 m², Beschäftigte: 21, Parkplätze: 150), Fly Möbel, Sewiteppich und Fust AG.

Auf dem Areal der ehemaligen Verteilzentrale und dem bisherigen M Parc ist nach einer langen Leidengeschichte (Baurekurs wegen Parkplatzangebot durch den VCS) das OBI-Gartencenter mit den Fachmärkten Micasa, SportXX, M-Electronic, Migrol-Service und Migros Take-away entstanden. Das an der Mündung der Industriestrasse in die Seenerstrasse liegende Einkaufszentrum bietet auf 16 098 Quadratmetern Verkaufsfläche eine sechsstellige Zahl von Produkten an. Zielpublikum der Bauherrin Migros Ostschweiz sind vor allem Wohn- und Heimwerkerfreunde. Mehr als die Hälfte der Verkaufsfläche, nämlich das komplette Untergeschoss des neu erstellten Gebäudes auf der Südseite, ist für den Obi-Baumarkt und dessen «Gartenparadies» reserviert. Verkaufspunkte von Office World Jysk und Qualipet runden das Angebot ab. Allein die Migros, die als Franchising-Partner von Obi operiert, beschäftigt in der Grüze künftig 121 Mitarbeiter.

Nach dem Streit um die Parkplätze wurden dem «Grüzepark» schliesslich 260 Kunden- und 47 Angestelltenparkplätze bewilligt – 266 weniger als beantragt. Viel zu wenig, wie Migros findet. Bei angenommenen durchschnittlich dreitausend Besuchern täglich und möglicherweise doppelt bis dreimal so vielen an den Wochenenden dürften die Parkplätze stark ausgelastet sein. Immerhin ist der «Grüzepark» mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen durch die Buslinien 5 und 14 sehr gut erschlossen.

In Planung befinden sich derzeit weitere Verkaufsgeschäfte. Zwei deutsche Grossverteiler planen im Winterthurer Grüzeareal ihre Präsenz: nämlich Aldi an der Industriestrasse 9–11 mit einer Verkaufsfläche von 900 m² und etwa 12 Beschäftigten. Das Baugesuch enthält 67 +12 Parkplätze.

Auf dem Areal des ehemaligen Restaurants Schönengrund an der Ohrbühlstrasse plant Lidl eine Verkaufsfläche von 1200 m² für sein Angebot. Diese beiden Läden (Lidl 2009) sind inzwischen gebaut und in Betrieb.

Unternehmen
nach oben ↥
nach oben ↥
link