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Thurnheer Bernhard, *1949, Sportreporter

Bernhard Thurheer
11.07.1949

Bernard «Beni» Thurnheer ist in Winterthur aufgewachsen und wohnt seit Jahren in Seuzach. Der beliebte Sportreporter, TV-Moderator und Showmaster nimmt es den Winterthurer nicht übel, dass sie ihn noch immer als einer der ihren bezeichnen. Mit dieser Stadt blieb er auch immer stark verbunden.

Foto: Sammlung HB (CC BY SA 4.0)

Bernhard Thurnheers Sprachentalent liegt wohl darin, dass er bereist zweisprachig aufgewachsen ist. Sein Vater stammt aus dem Thurgau und seine Mutter war eine Waadtländerin. Nach der Schulzeit in Winterthur studierte er Jura an der Universität Zürich und er schloss 1973 mit dem Lizentiat ab. Im selben Jahr ging sein Bubentraum in Erfüllung.

An einem Nachwuchswettbewerb für Sportreporter von Radio und Fernsehen DRS konnte er sich eine Anstellung ergattern. Als Radiomoderator verdiente er sich die Sporen ab. 1975 trat er erstmals im Fernsehen auf. Er präsentierte die Sendung Sportkalender. Die Präsentation von Sportsendungen am Fernsehen liess nicht lange auf sich warten. Thurnheer spezialisierte sich auf Fussball und Eishockey und bereiste damit die ganze Welt, um von allen Grossereignissen berichten zu können.

Von 1980 bis 1991 wagte er sich an eine Quizsendung. Tell-Star hiess sie. Anschliessend kam die grosse Kiste. Von 1992 bis 2012 moderierte er mit grossem Erfolg die Unterhaltungssendung Benissimo. Sein Schaffen wurde viermal mit dem Prix Walo ausgezeichnet. Aufgrund seines Rufes als wortgewandter Moderator und als Kommentator mit ungebremstem Redefluss wird Thurnheer auch als «Schnurri der Nation» betitelt sowie mit dem bei besonders bekannten, verdienten oder beliebten Schweizern üblichen Zusatz «national» bezeichnet: «Beni national». In seinen Live-Kommentaren hat er sich besonders durch sein akribisches Faktenwissen und seine originellen Gedanken- und Wortspiele profiliert.

Thurnheer spricht fliessend deutsch, französisch, italienisch und englisch. Er ist geschieden und hat zwei Söhne, Thomas und Peter. Inzwischen hat er sein Pensum reduziert. Er wollte endlich etwas mehr Zeit für sich haben. Auch kann er sich nun vermehrt seinen Hobby und Interessen widmen. Es sind dies die moderne Kunst und die Arbeit am Haus und im Garten.

Kulturschaffende
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