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Gradwohl Colette, *1957, Journalistin, Redaktorin

Collette Gradwohl
1957

Colette Gradwohl leitete den Winterthurer Landboten von 2006 bis 2014 als Chefredaktorin. Sie war Nachfolgerin des im Mai 2006 in Pension gehenden Rudolf Gerber.

In Winterthur geboren und in Hettlingen aufgewachsen, war Colette Gradwohl bereits von 1980 bis 1983 Mitglied der Regional- und der Lokalredaktion des Landboten. Bekannt wurde sie dabei in erster Linie durch ihre Berichterstattung aus dem Gemeinderat.

Gradwohl wechselte dann zum Schweizer Radio DRS. Dort war sie während über 22 Jahren in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Leiterin der Abteilung Information und Mitglied der Geschäftsleitung.

Colette Gradwohl übernahm die Chefredaktion des "Landboten" im Mai 2006. Unter ihrer Führung wurde die Berichterstattung über das lokale und regionale Geschehen markant ausgebaut. Gradwohl realisierte und verantwortete zudem für Partnerzeitungen – in den Jahren 2007 bis 2010 für die "Thurgauer Zeitung", ab 2011 für den Verbund der Zürcher Regionalzeitungen – den überregionalen Mantelteil.

Gradwohl‘s Abgang beim Landboten kam für Aussenstehende abrupt und überraschend. Tamedia, der neue Besitzer des Landboten schrieb dazu: „aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Weiterentwicklung der Winterthurer Tageszeitung.“

Die Redaktion des "Landboten" hat neu keine eigene Chefredaktion mehr, sondern wird Benjamin Geiger unterstellt. Er ist als Chefredaktor der Zürcher Regionalzeitungen bereits für den "Zürcher Unterländer" und die "Zürichsee-Zeitung" verantwortlich. Für die lokale und regionale Berichterstattung des "Landboten" wurde Jakob Bächtold als stellvertretender Chefredaktor bestimmt.

Colette Gradwohl übernahm 2014 eine Herausforderung bei der NZZ als Produktverantwortliche Print und Replika und stellvertretende Chefredaktorin.

Kulturschaffende
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