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Wohnhäuser an der Rössligasse 6 - 12

1720

Rössligasse 6, 10 und 12

8405 Winterthur


Nebst dem Untervogthaus an der Rössligasse 7-11 aus dem 16. und 17. Jhdt. stehen vis à-vis mit den Hausnummern 6 bis 12 schöne Wohnhäuser im Fachwerkbaustil aus der nämlichen Zeit. Zusammen mit dem Untervogthaus (Restaurant Rössli und Quartierbibliothek) geben sie dem Gassenzug ein spezielles und schönes Gepräge.

Wohnhaus Rössligasse 6

Das alte Riegelhaus wurde 1720 erstellt. Seit 1976 steht es im Eigentum der Stadtgemeinde. Das schlichte Gebäude galt mit der Bebauung der ganzen Rössligasse als erhaltenswert. Die markante Riegelbaute ist freistehend und von der Tösstalstrasse her gut sichtbar. Das zweigeschossige Haus weist an den Trauffassaden und im Giebelfeld Sichtfachwerk auf und wird von einem Sparrendach mit Aufschieblingen abgeschlossen. Die Quergiebelaufbauten stammen aus der Bauzeit. Das Schopfnebengebäude wurde unter Beibehaltung der Volumetrie neu erbaut.

1981 wurde das Haus umfassend renoviert. Ursprünglich enthielt das Haus zwei separate Wohnungen. Wegen der ungünstigen Gebäudeteilung konnte es nicht mehr an zwei verschiedene Bewohner vermietet werden. Mit dem Umbau und der Erstellung von zwei Lukarnen konnten im Erd- und 1. Obergeschoss je eine 4-Zimmerwohnung und eine Dachwohnung als 4 ½ -Zimmer-Wohnung geschaffen werden.

Wohnhaus Rössligasse 8 + 10

Das giebelständige Bauernhaus reicht im Kern ins 16. Jhdt. zurück. Die Trauffassaden zeigen im ersten Obergeschoss barock geprägtes Sichtfachwerk. Die Reihenfenster im Erdgeschoss und die gekoppelten Fenster im Obergeschoss stammen aus der Zeit um 1700. Das Dach ist in Sparrenlage errichtet und weist moderne Dachaufbauten auf. Der Scheunenteil, der 1992 teilweise ausbrannte, wurde unter Beibehaltung des Volumens neu errichtet.

Kreis Seen
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