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Eulachhallen

1973

Die Eulachhallen Winterthur liegen am Rand des Stadtzentrums, zehn Gehminuten vom Bahnhof Winterthur enfernt. Sie eignen sich für Sportanlässe aller Art und für Tagungen, Seminare, Bankette, Galas, Messen, Ausstelllungen, Modeschauen und Konzerte.

Seit 1973 besitzt Winterthur grosszügige Sport- und Ausstellungshallen, die Eulachhallen. Sie befinden sich am Ufer der Eulach, etwas unterhalb der Sportanlagen Schützenwiese und der Rennweg-Turnhallen. 1999 wurde die Haupthalle mit zwei weiteren Hallen ergänzt. So dass für die Dauermieter der Winterthurer Handballszene recht gute Sportstätten zur Verfügung stehen.

Obwohl die Notwendigkeit einer Grosshalle für Sport- und gesellschaftliche Anlässe in Winterthur eigentlich nie bestritten war, stand der Start unter einem schlechten Stern. Im Jahre 1963 nach einer Propagandaschlacht verwarfen die Winterthurer Stimmbürger ein erstes Projekt für eine Sport- und Ausstellungshalle. Zu luxuriös, zu gross, zu teuer waren die Schlagwörter, welche die siegreichen Gegner des Projektes ins Feld führten. Was lange dauert wird gut. Am 29. April 1970 wurde ein günstigeres Projekt von Architekt Max Krentel, mit einer Zweidrittelsmehrheit der Abstimmenden, gutgeheissen. 1973 konnte die neue Eulachhalle in Betrieb genommen werden. 1999 erfolgte dann die Erweiterung, wiederum mit grosser finanzieller Beteiligung der Stadtgemeinde.

Nutzungskonzept

Dem Nutzungskonzept liegt die Idee zugrunde, dass die neuen Hallen von 1999 eine optimale Ergänzung der bestehenden Anlage sein soll. Die bisherige Halle (Halle 1) bietet sich wie bisher für Grossveranstaltungen wie Handball, Konzerte, Messen, Generalversammlungen an. Die neue Halle 2 kann als Einheit genutzt oder in zwei Teile unterteilt werden. Der Teil A soll vor allem für Ausstellungen, Kongresse, Generalversammlungen, aber auch für den Sport genutzt werden. Der Teil B deckt die regelmässige sportliche Nutzung ab. Diese Halle dient insbesondere als Trainingshalle für den Handball. Sie liesse sich aber auch für Wettspiele ohne grossen Zuschauerzahl oder für den Schulsport nutzen.

Das Nutzungskonzept sieht jede denkbare Kombination dieser drei Hallenelemente vor. Somit kann die Halle den Bedürfnissen entsprechend vermietet werden. Zu berücksichtigen sind dabei einzig gewisse durch die Stadtbehörden vertraglich auferlegte Rahmenbedingungen, die im öffentlichen Interesse liegen.

Eine solche Anlage privatwirtschaftlich betreiben zu können ist nur möglich, indem grösstmögliche Synergien in der Verwaltung und der Betriebsführung erzielt werden. Dies ist mit dem gewählten Nutzungskonzept gewährleistet.

Zum Start des Hallenbetriebes wurde die Eulachhallen AG gegründet. Sie übernahm als Mieter die Betriebsführung der städtischen Halle. Ein Vertrag mit der Stadt regelt die Details. Als 1. Präsident wurde Rechtsanwalt Ruedi Riedi von der Fa. Maurer & Salzmann eingesetzt. In der Betriebskommission konnten von Anfang an auch Vertreter aus den Sportkreisen Einsitz nehmen. Die Auslastung war ab dem ersten Betriebsjahr gut. Nebst dem Sport (vor allem Handball und Tennis) waren auch Konzerte (Ivan Rebroff, James Last) im Programm. 1981 wurde als positives Ereignis eine fernsehgerechte Beleuchtung installiert, auf der eher negativen Seite stand die Austragung der Waffenschau W81. Diese warf vor allem auf dem politischen Parkett einige Wellen. Positive Höhepunkte sind 1984 die Grossanlässe im Rahmen des Eidgenössischen Turnfestes Winterthur und 1986 verschiedene Spiele der Handball-Weltmeisterschaft.

Sportanlagen
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