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Turnhalle Tössfeld

1892

Das Konzept für eine Anpassung der bestehenden Anlage Turnhalle Tössfeld an die neuen gültigen Normen für das Schulturnen sah vor, die 1892 zusammen mit den Schulhaus Tössfeld erbaute Turnhalle Tössfeld zu renovieren. Unter Berücksichtigung der guten Bausubstanz kam man zum Schluss, die Turnhalle zu erhalten und mit einem Anbau zu sanieren und für die nötigen Nebenräume an der Ostseite der Turnhalle einen Neubau zu erstellen. Die Spanne vom ersten Projekt bis zur Einweihungsfeier dauerte von 1982 bis zum 1. September 1990 (Einweihungsfeier).

Der Auslöser für die Sanierung der Turnsportanlage gaben die veralteten Strukturen der neunzigjährigen Turnhalle. Der Zahn der Zeit hat überall und nicht wenig genagt und das Raumangebot vor allem der Nebenräume war mehr als dürftig. Während der Projektierungszeit kam das Anliegen aus Kunstturnerkreisen auf, eine spezielle Trainingshalle für das Kunstturnen zu erstellen. Diese soll mit einer Schaumstoff-Grube ausgerüstet sein. Die Architekten Rebsamen und Ruppmann fanden die Lösung. Anstelle der alten Garderobenanlagen wurde die Kunstturnhalle erstellt und für sämtliche Infrastrukturräume kam ein Anbau an der Ostseite der bestehenden Turnhalle neu dazu.

So entstand eine neue Multifunktionsanlage. Das Garderobengebäude wurde zweckmässig projektiert und so gestaltet, dass es sich dem Baukörper der alten Turnhalle anpasst. Diese wurde einer gründlichen Renovation unterzogen. Der neue Graderoben- und Materialraum-Anbau wurde von der bestehenden Turnhalle mit einer glasüberdachten Korridorzone getrennt. Somit tritt er als unabhängiges Bauwerk in Erscheinung. Besucher und Nutzer werden im Tageslicht zu den Turnhallen und den Nebenräumen geführt. Ein gedeckter Vorplatz beim Eingang wurde mit den nötigen Installationen ausgerüstet, so dass dieser Bereich bei Vereinsanlässen, eine vielfältige Nutzung erlaubt. Auch die Aussenanlagen wurden zeitgemäss erneuert und ergänzt.

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