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Huizinga-Kauer Barbara, *1980, Politikerin

Barbara Huizinga-Kauer
Sun Jan 06 00:00:00 UTC 1980

Die Spitalsoldatin Barbara Huizinga-Kauer (EVP) lancierte ihre 2014 begonnene Polit-Karriere mit der Stadtrats-Kandidatur als Nachfolgerin für den aus dem Amt geschiedenen Matthias Gfeller (GP) im Februar 2017.

Als ihre Parteikollegin Barbara Günthard-Fitze wegen Verwandtschaft mit der Stadträtin Günthart die Kandidatur für die Stadtratsersatzwahl vom 12. Februar 2017 absagen musste, frage die EVP ihre Gemeinderätin Barbara Huizinga, ob sie in diese schwierige Ersatzwahl (fünf Bewerbungen) einsteigen möchte. Kurz entschlossen sage sie zu. Als junge und noch unverbrauchte Politikerin packte Huizinga diese Chance für ihre Überzeugung und für die EVP in das Rennen zu steigen.

Huizinga ist 1980 in Affoltern am Albis geboren und aufgewachsen. Seit 2002 ist sie verheiratet und wohnt seit 2008 mit ihren beiden Kindern (Sohn *2004) und Tochter (*2006) in Winterthur. Der Name ist holländisch und sollte „Heizincha“ ausgesprochen werden. Ihr Mann Andreas ist seit 2015 Mitglied des Bezirksgericht Winterthur. Beruflich ist Barbara Huizinga als Pflegefachfrau tätig und arbeitet derzeit auf der Intensivstation der Klinik Lindberg.

Zu den Bereicherungen für ihre Lebenserfahrung nennt Huizinga die Absolvierung der Rekrutenschulung als Spitalsoldatin, ihr Sozialjahr in Montreal und ihr Nachdiplomstudium IMC (Intensivüberwachungspflege). Zudem ist sie engagiert im Vorstand EVP auf kommunaler und nationaler Ebene, als Mitglied der Heilsarmee, im Vorstand Heimstätte Rämismühle und seit 2014 als Mitglied im Grossen Gemeinderat der Stadt Winterthur. Gemäss Ihrer Homepage setzt sich Huizinga ein für eine chancengerechte Bildung und berufliche Perspektiven für alle. Ein schonender Umgang mit den Ressourcen, einen generationenübergreifenden Dialog, Lebensqualität und Sicherheit in der Altstadt und den Quartieren und eine soziale Stabilität für ein Leben in Würde sind die weiteren Grundsätze für ihr politisches Tun.

Ersatzwahl in den Stadtrat 2017

Die Ersatzwahl in den Stadtrat verlief für Huizinga erfolglos. Nach einem engagiert geführten Wahlkampf verblieb ihr nur der letzte Platz der fünf Kandidierenden. Sie erreichte 2127 Stimmen. Da ein zweiter Wahlgang notwendig wurde, verzichtete sie aber logischerweise auf die Aufrechterhaltung der Kandidatur. Im April 2017 wird der freie Sitz in der Winterthurer Exekutive zwischen dem Grüner Altwegg und dem SVPler Oswald ausgemacht.

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