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Kindergarten Gutschick 1

1964

Kindergarten Gutschick I

Scheideggstr. 12

8400 Winterthur

052 232 15 52


Das Gebäude des Kindergartens Gutschick 1 an der Scheideggstrasse 12 wurde 1963/64 nach Plänen des Architekten Heinrich Raschle gebaut. Seit etwa 1976 wird im Raum des dritten Kindergartens ein Kinderhort geführt. 2006/07 wird das Gebäude saniert und erweitert. Mit einem Kücheneinbau wurde auch dem Hortbetrieb die längst nötige Infrastruktur und mehr Raum zur Verfügung gestellt. Damit werden auch die Betreuungsplätze von 17 auf 23 erhöht. Der Umbaukredit betrug 530‘000.00.

Baubeschrieb für die Sanierung 2006

Wie die Wohnhochhäuser «Gutschick» wurde auch der Kindergarten an der Scheideggstrasse nach Plänen des Architekten Heinrich Raschle in den Jahren 1963/64 erbaut. Da die Bauweise der 60er-Jahre weder einer energieeffizienten kompakten Bauform entsprach, noch ausreichend wärmegedämmt war, war der Energiebedarf der städtischen Einrichtung mit jährlich 8000 Liter Heizöl zu hoch. Das Departement Schule und Sport sowie das Departement Bau beauftragten eine Sanierung nach MINERGIE-Standard. Für die energetische Sanierung der Gebäudehülle wurde die bestehende Fassade mit 16 cm mineralischer Kompaktdämmung verkleidet. Das Dach dämmte man bereits bei einer früheren Sanierung mit einer durchschnittlich 14 cm dicken Schicht. Alle alten Fenster wurden durch Holz-Metallfenster mit einer 3-fach Isolierverglasung ersetzt. Für die kontrollierte Belüftung der Schulzimmer und Nebenräume sorgt eine automatische Fensterlüftung mit integriertem CO2-Fühler sowie einem Witterungs-Sensor. Mit dem Anschluss an die Fernheizung der Winterthurer KVA konnte die veraltete Ölheizung des Kindergartens ersetzt werden. Der heutige Energieverbrauch reduziert sich durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Verbesserungen fast um die Hälfte. Mit den Massnahmen wurde das MINERGIE-Label erreicht. Die neuen Oberflächen der Fassaden zeigen sich in einer kinderfreundlichen Farbgebung, der warme Gelbton passt zu den roten Fensterrahmen. Die Materialisierung und Farben im Gebäudeinnern wurden nur unwesentlich verändert: Wände, Decken und Türen des Vorraums wurden mit Farben auf biologischer Basis aufgefrischt. Für den Hortbetrieb steht eine neue Küche zur Verfügung.

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