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Steiner Annetta, *1964, Unternehmerin und Politikerin

Annetta Steiner
Sat Oct 31 00:00:00 UTC 1964

Annetta Steiner bezeichnet sich als engagierte Teamplayerin. Sie will Probleme anpacken und nicht unter den Teppich kehren. Ihr politisches Rüstzeug holte sie unter anderem aus ihrer Tätigkeit im Umwelt- und Kommunikationsbereich.

Die am 31. Oktober 1964 in St. Gallen geborene Annetta Steiner lebt seit 1999 in Winterthur. Sie ist ausgebildete Primarlehrerin und arbeitete zwei Jahre in diesem Beruf. Anschliessend arbeitete Steiner 17 Jahre bei der Umweltorganisation Pusch. Seit 2010 ist sie selbständige Unternehmerin. Als Umweltkommunikatorin berät sie Städte und Gemeinden bei Themen Energie und Recycling.

Aus ihren Engagements und ihren Mitgliedschaften geht klar hervor, wer sie ist und wofür sie sich einsetzt: eine Sporttreibende und mit der Natur verbundene engagierte Frau. Seit ihrem Rücktritt als aktive Unihockey-Spielerin blieb sie ihrem Sportclub Red Ants Rychenberg seit 2000 als Präsidentin und Geschäftsführerin treu. Seit 2016 ist Steiner Verwaltungsratsmitglied bei der Win4-Aktiengesellschaft und kämpft damit für die Realisierung einer sportgerechten Handball- und Unihockey-Arena.

Annetta Steiner ist auch in der Politik tätig. Seit 2010 ist sie als Mitglied der grünliberalen Partei im Winterthurer Stadtparlament sehr aktiv. Während nun ihr Name nicht mehr auf den Sportseiten der Medien aufgeführt ist, ist er bei den politischen Themen sehr präsent. Ihr Fokus liegt bei gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und Umwelt-Themen. Den Sprung in die professionelle Politik will Annetta Steiner im Frühjahr 2018 bei den Erneuerungswahlen schaffen. Sie kandidiert für ein Mandat in der siebenköpfigen Winterthurer Exekutive. Gleichzeitig stellt sie sich für das Stadtpräsidium zur Wahl. Frischen Wind im konservativ geführten Stadtrat soll herbeigeführt werden.

Das Wahlergebnis vom 4. März 2018 entsprach nicht ganz den Erwartungen von Steiner und ihrer Partei GLP. Sie stellten nach der Wahl fest, dass die Blöcke rechts und links der GLP gut funktionierten und das eigene Netzwerk nicht zum Zuge kam. Annetta Steiner erhielt 9‘148 Stadtratsstimmen und blieb auf dem 9. Platz klar unter dem absoluten Mehr. Für das Stadtpräsidium reichte es nur auf 2187 Stimmen (absolutes Mehr 13‘513).

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