w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


Neukom Martin, *1986, Mechatronik-Ing., Politiker

Martin Neukom
Mon Jul 07 00:00:00 UTC 1986

2005 trat Martin Neukom mit dem Beitritt zu der Grünen Partei in die Politik ein, wurde 2008 Präsident der Jungen Grünen Schweiz und 2014 Mitglied im Zürcher Kantonsrat. 2019 stehen Wahlen in den Regierungsrat an. Neukom will dabei den 2015 verlorenen Sitz für die Grünen zurückholen. Er will als Experte in den Bereichen Klima und Energie den Kanton Zürich auf Klimakurs bringen.

Martin Neukom ist in Winterthur (7. Juli1986) geboren und hat mit einer kurzen Ausnahme (6 Monate) immer in Winterthur gelebt. Aufgewachsen ist er im Rosenberg, Veltheim. Die Schule besuchte er im Schulhaus Schachen und danach im Schulhaus Feld die Sekundarschule. Danach absolvierte er Lehren beim Ausbildungszentrum Winterthur (azw) und Sulzer Hexis. Ein grosser Teil seiner Freizeit verbrachte er als Aktiver bei der Cevi Winterthur.

Martin Neukom betreibt Politik seit er 19 Jahre alt war. Eingestiegen in die Politik ist er bei den Jungen Grünen Winterthur. Von 2008 bis 2012 präsidierte ich die Jungen Grünen Schweiz und war stark involviert für die Offroader-Initiative. Im April 2014 ist er für Martin Geilinger in den Zürcher Kantonsrat nachgerutscht. Im Kantonsrat ist er Mitglied in der Kommission für Planung und Bau. Seine politischen Schwerpunkte sind Klima- und Energiepolitik, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr.

Im August 2018 machte die Grüne Partei Kanton Zürich bekannt, dass sie mit Kantonsrat Martin Neukom in den Wahlkampf um einen Sitz in den Regierungsrat des Kantons Zürich steigen wird. Sie setzt dabei auf die junge Generation. Erst seit vier Jahren sitzt der aufstrebende Jungpolitiker für die Grünen im kantonalen Parlament, seit eineinhalb Jahren ist er zudem Mitglied der Geschäftsleitung der Kantonalpartei. Trotzdem habe sich Neukom in der Partei bereits einen Namen gemacht, meldet die GP. Seit über zehn Jahren ist Neukom dort in diversen Gremien aktiv, von 2008 bis 2012 präsidierte er bereits die Jungpartei der Grünen. Im Kantonsrat politisiert er in der Kommission für Planung und Bau. Neukom ist zudem Vorstandsmitglied von Fussverkehr Schweiz.

Für die Medien informiert die GP wie folgt: „Neukom sei ein kompetenter, dossierfester Meinungsbildner, mit dem man leidenschaftlich streiten könne, schreiben seine Parteikollegen über ihn. Dabei bleibe er immer sachlich und sei in der Lage, Kompromisse zu erreichen. Seit 2011 ist der gelernte Konstrukteur und studierte Systemtechniker als Ingenieur für Messsystem- und Softwareentwicklung bei Fluxim AG, einem Anbieter von Forschungs-Tools für Solarenergie und OLED (organische Leuchtdiode), in Winterthur tätig. Als Experte im Bereich Klima und Energie bringe Neukom das «fachliche Rüstzeug mit, um den Kanton Zürich endlich auf Klimakurs zu bringen», sagen die Grünen überzeugt. «Wenn wir Massnahmen ergreifen gegen den Klimawandel, kommt dies günstiger, als wenn wir nichts tun und die Folgen tragen müssen», lässt sich Neukom zitieren.

Im Internet stellt sich Neukom wie folgt vor: „Im September 2012 trat ich als Präsident der Jungen Grünen Schweiz nach 4 Jahren Amtszeit zurück. Seit April 2014 sitze ich im Zürcher Kantonsrat für die Grünen und bin in der Kommission für Planung und Bau (KPB)."

Er arbeitet in der Forschung an organischen Solarzellen und doktoriert im Bereich Photovoltaik nebenbei. Die globale Energiewende ist für ihn politisch ein Schwerpunkt. Dies betrifft auch eine Umstellung des Verkehrs, der nicht nur zu viel Energie braucht, sondern auch die Lebensqualität in den Städten reduziert.

Ganz im Gegensatz zu den Grünliberalen ist ihm soziale Gerechtigkeit wichtig, denn die globalisierte Marktwirtschaft verursacht weltweit viele Verlierer, die dies nicht selber verschuldet haben. Er steht ein für eine offene Gesellschaft, in der alle ihr Leben so gestalten können, wie es sie zufrieden macht.

Politiker/innen
nach oben ↥
nach oben ↥
link