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Neukom Martin, *1986, Mechatronik-Ing., Regierungsrat ab 2019

Martin Neukom
07.07.1986

2005 trat Martin Neukom mit dem Beitritt zu der Grünen Partei in die Politik ein. 2017 wird er Mitglied des Zürcher Kantonsrats. 2019 stehen Wahlen in den Regierungsrat an. Neukom will dabei den 2015 verlorenen Sitz für die Grünen zurückholen. Das gelang 2019. Neukomm wird mit dem sechstbesten Resultat in die Zürcher Kantonsregierung gewählt.

Martin Neukom ist in Winterthur (7. Juli1986) geboren und hat mit einer kurzen Ausnahme (6 Monate) immer in Winterthur gelebt. Aufgewachsen ist er im Rosenberg, Veltheim. Die Schule besuchte er im Schulhaus Schachen und danach im Schulhaus Feld die Sekundarschule. Danach absolvierte er Lehren beim Ausbildungszentrum Winterthur (azw) und Sulzer Hexis. Ein grosser Teil seiner Freizeit verbrachte er als Aktiver bei der Cevi Winterthur.

Martin Neukom betreibt Politik seit er 19 Jahre alt war. Eingestiegen in die Politik ist er bei den Jungen Grünen Winterthur. Von 2008 bis 2012 präsidierte er die Jungen Grünen Schweiz und war stark involviert in die Offroader-Initiative. Im April 2014 ist er für Martin Geilinger in den Zürcher Kantonsrat nachgerutscht. Im Kantonsrat ist er Mitglied in der Kommission für Planung und Bau. Seine politischen Schwerpunkte sind Klima- und Energiepolitik, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr.

Im August 2018 machte die Grüne Partei Kanton Zürich bekannt, dass sie mit Kantonsrat Martin Neukom in den Wahlkampf um einen Sitz in den Regierungsrat des Kantons Zürich steigen wird. Sie setzt dabei auf die junge Generation. Erst seit vier Jahren sitzt der aufstrebende Jungpolitiker für die Grünen im kantonalen Parlament und seit eineinhalb Jahren ist er zudem Mitglied der Geschäftsleitung der Kantonalpartei. Trotzdem habe sich Neukom in der Partei bereits einen Namen gemacht, meldet die GP. Seit über zehn Jahren ist Neukom dort in diversen Gremien aktiv, von 2008 bis 2012 präsidierte er bereits die Jungpartei der Grünen. Im Kantonsrat politisiert er in der Kommission für Planung und Bau. Neukom ist zudem Vorstandsmitglied von Fussverkehr Schweiz.

Für die Medien informiert die GP wie folgt: „Neukom sei ein kompetenter, dossierfester Meinungsbildner, mit dem man leidenschaftlich streiten könne, schreiben seine Parteikollegen über ihn. Dabei bleibe er immer sachlich und sei in der Lage, Kompromisse zu erreichen. Seit 2011 ist der gelernte Konstrukteur und studierte Systemtechniker als Ingenieur für Messsystem- und Softwareentwicklung bei Fluxim AG, einem Anbieter von Forschung-Tools für Solarenergie und OLED (organische Leuchtdiode), in Winterthur tätig. Als Experte im Bereich Klima und Energie bringe Neukom das «fachliche Rüstzeug mit, um den Kanton Zürich endlich auf Klimakurs zu bringen», sagen die Grünen überzeugt. «Wenn wir Massnahmen ergreifen gegen den Klimawandel, kommt dies günstiger, als wenn wir nichts tun und die Folgen tragen müssen», lässt sich Neukom zitieren.

Im Internet stellt sich Neukom wie folgt vor: „Im September 2012 trat ich als Präsident der Jungen Grünen Schweiz nach 4 Jahren Amtszeit zurück. Seit April 2014 sitze ich im Zürcher Kantonsrat für die Grünen und bin in der Kommission für Planung und Bau (KPB)."

Er arbeitet in der Forschung an organischen Solarzellen und doktoriert im Bereich Photovoltaik nebenbei. Die globale Energiewende ist für ihn politisch ein Schwerpunkt. Dies betrifft auch eine Umstellung des Verkehrs, der nicht nur zu viel Energie braucht, sondern auch die Lebensqualität in den Städten reduziert.

Ganz im Gegensatz zu den Grünliberalen ist ihm soziale Gerechtigkeit wichtig, denn die globalisierte Marktwirtschaft verursacht weltweit viele Verlierer, die dies nicht selber verschuldet haben. Er steht ein für eine offene Gesellschaft, in der alle ihr Leben so gestalten können, wie es sie zufrieden macht.

Entgegen aller Erwartungen gelingt den Grünen am 24. März 2019 der Wiedereinzug in die Zürcher Regierung. Martin Neukom verdrängt den zweiten FDP-Sitz und ist als Regierungsrat gewählt. Mit 121‘823 Stimmen erreichte Neukom das sechstbeste Resultat. Ein Kesseltreiben gegen ihn entstand als es um die Zuteilung des Departements ging. Aus bürgerlichen Kreisen wollte man einen grünen Baudirektor verhindern. An der konstituierenden Sitzung der neu zusammengesetzten Kantonsregierung kam es aber trotz diesem Wiederstand so heraus. Die bisherigen Regierungsräte behalten ihre Direktionen. Den neuen wurden die vakanten Departemente zugeteilt: Neukom übernimmt die Baudirektion, Rickli das Gesundheitsdepartement.

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