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Kaspar Bopp, Politiker, Stadtrat ab 2019

Bopp Kaspar
26.06.1979

Nachhaltigkeit kann nur funktionieren, wenn neben den Bedürfnissen der Wirtschaft und der Umweltverträglichkeit auch die Sozialverträglichkeit berücksichtigt wird. Mit dieser Kernaussage kämpft Kaspar Bopp um einen Sitz im Winterthurer Stadtrat. Er am 1. November 2019 die Nachfolge der zurückgetretenen Yvonne Beutler übernehmen.

Kaspar Bopp geboren am 26. Juni 1979 in Winterthur ist seit seiner Ausbildungszeit politisch engagiert und Mitglied der SP Winterthur. Er absolvierte eine Berufslehre als Informatiker. Dieser schloss er ein Studium an der ZHAW in Datenanalyse und Prozessdesign an. Er machte den Abschluss als Dipl. Ing FH. Ab 2014 wirkte er in der SP-Fraktion im Grossen Gemeinderat der Stadt Winterthur. Von dieser Aufgabe zog er sich aus persönlichen und familiären Gründen nach zweieinhalb Jahren zurück.

Er widmete sich wieder vermehrt seiner Frau und seinen drei schulpflichtigen Kindern. Immer war er aber auch in seinem Beruf gefordert. Als Projekt- und Teamleiter realisiert er bei der AXA komplexe und herausfordernde Projekte. Dabei erarbeitet sein Team kompetente Lösungsansätze. Zuvor war er sechs Jahre als Risikoanalyst tätig. Dort verantwortete er die Modellierung verschiedener Finanzinstrumente und Teile des Reportings der Risikokennzahlen.

Nach dieser politischen Auszeit entschloss sich Bopp seiner Partei wieder zur Verfügung zu stehen. Er ist privat gerne und viel unterwegs und erlebt dabei tagtäglich die Qualitäten der Stadt Winterthur – aber auch das Verbesserungspotential. Er ist nun 40 Jahre alt und lebt seit 30 Jahre in Winterthur. Er hat also einen relevanten Teil seiner Schulzeit in Winterthur absolviert, ging hier in die Pfadi, in die Sportvereine und auch in den Ausgang. Winterthur ist und bleibt sein Zuhause. Er steht mittendrin und möchte sich an vorderster Front einbringen, dass sich die Stadt weiterhin positiv weiter entwickelt und nicht aus Gründen des Sparens an Lebensqualität verliert.

Die Ersatzwahl findet am 7. Juli 2019 statt. Als Gegenspielerin steht im Annetta Steiner gegenüber. Die Vertreterin der GLP kann den grösseren politischen Rucksack vorweisen, ist aber klar rechts der Mitte positioniert. Es steht wohl eine spannende Ausmarchung bevor. Das Rennen ist völlig offen.

Wahl in den Winterthurer Stadtrat

Nach einem von den beiden Parteien SP und GLP engagiert geführten Wahlkampf, der aber weitgehend an den Wählenden vorbei ging, gewinnt der SP-Mann Kaspar Bopp die Stadtratsersatzwahl klar. Mit gut 2500 Stimmen Vorsprung auf Annetta Steiner (GLP) lässt das Ergebnis keine Zweifel offen. Damit verteidigt die SP ihre drei Sitze im Stadtrat und die links-grüne Mehrheit. Trotz der Unterstützung durch bürgerliche Parteien und Verbände ist es der GLP wieder nicht gelungen, in den Stadtrat einzuziehen. Es war die sechste Kandidaturder Grünliberalen für die Winterthurer Regierung. In den Exekutivwahlen zahlt sich das nicht aus, die GLP kommt nie auf die nötige Mehrheit für einen Stadtratssitz. Auch Annetta Steiner ist es nicht gelungen, vom Frauenbonus zu profitieren. Die Wahlbeteiligung lag mit 27,7 Prozent historisch tief. In der jüngeren Vergangenheit haben sich nie weniger als 30 Prozent der Wahlberechtigten an einer Stadtratswahl beteiligt. Die Bürgerlichen Parteien haben keine Kandidatur aufgestellt, die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler sind nun offenbar auch zu Hause geblieben. Damit bleiben die Machtverhältnisse im Stadtrat wie gehabt.

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Kaspar Bopp wird Finanzminister

«Informell und einvernehmlich» hätten sich die sieben Mitglieder des Stadtrats auf die Verteilung der Departemente geeinigt, heisst es in der offiziellen Mitteilung. Weil alle sechs bisherigen Mitglieder in ihren Bereichen verbleiben wollten, blieb für den neu gewählten Kaspar Bopp(SP) das Finanzdepartement seiner Vorgängerin und Parteikollegin Yvonne Beutler übrig. Bopp ist mit diesem Resultat zufrieden. «Ich hätte mich auf alles gefreut, aber bei freier Auswahl hätte ich ohnehin die Finanzen gewählt.» Bopp, der bisher für die Axa Schweiz tätig war, hatte sich schon im Wahlkampf als Zahlenmensch beschrieben und sich fürs Finanzdepartement empfohlen. Die eigentlich Amtsübergabe steht ihm noch bevor, sie wirdam1.November erfolgen.

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