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Wohnhaus Reinhart-Ganzoni, Leimeneggstrasse 24

1928

Das grosszügige Einfamilienhaus wurde 1927/28 von den Winterthurer Architekten Rittmeyer & Furrer erstellt. Einfache, zweckmässige Formen und Schmucklosigkeit prägen den Bau, der bereits in Verbindung zum Stil des Neuen Bauens steht. Charakteristisch ist die zeittypische Öffnung zur Umgebung mit grossem Balkon und Eckloggien. Das Gebäude ist Teil des Spätwerkes der Winterthurer Baukünstler und illustriert eine ihrer letzten Entwicklungsphasen.

Bild: Werner Freuler

Die Villa der Unternehmer-Familie Reinhart-Ganzoni an der Leimeneggstrasse 24 an der Grenze der Stadtkreise Oberwinterthur und Stadt, 1927/1928 von den Winterthurer Architekten Rittmeyer & Furrer erstellt, stand in einem grossräumigen Garten. Weder die Villa noch das Aussengelände war in der heutigen Zeit noch sinnvoll nutzbar. Im Zuge des verdichtenden Bauens wurde das alte Stadthaus, ein denkmalpflegerisches Objekt, saniert und in zwei Wohnungen aufgeteilt. Auf die historische Raumaufteilung musste dabei achtgegeben werden.

Bild: Heim Dahinden Architekten

Im abschüssigen Vorgelände wurden zwei Doppeleinfamilienhäuser erstellt. Dieser anspruchsvollen Aufgabe stellte sich ebenfalls das Team Heim Dahinden Architekten. Das alte wohlproportionierte Wohnhaus, gebaut 1928 nach den Grundsätzen der „Neuen Sachlichkeit“, erfreut sich wieder seiner stattlichen Schlichtheit. Ihm vorgesetzt stehen die modernen eigenwilligen Neubauten aus dem Jahr 2015. Das Ensemble wirkt harmonisch und fügt sich gut ins Strassenbild ein.

Kreis Oberwinterthur
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