w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


Goldenberg Restaurant

1929

Restaurant Goldenberg

Familie Kqira

Süsenbergstr. 17

8400 Winterthur

052 242 02 02


Hoch über Winterthur am südlichen Waldrand des Lindberges thront das Restaurant Goldenberg. Nach vier Monaten Umbaupause zeigt sich das Gasthaus ab Mail 2010 in neuer Blüte. Das Gebäude, es steht heute unter Denkmalschutz, war ursprünglich die Privatvilla des Winterthurer Industriellen Max Jäggli. Sie kam 1958 in den Besitz der Stadt, die sie als Ersatz des abgebrannten Restaurants Bäumli in ein Restaurant umbaute.

Die Villa Goldenberg wurde in den Jahren 1928/29 durch den Architekt Lebrecht Völki im Auftrag von Max Jäggli, der im Dorfzentrum Oberwinterthurs zusammen mit seinen Brüdern Hans Jakob und Fritz, die 1842 gegründete Maschinen- und Textilfirma betrieb. Das Haus, an einzigartiger Lage, ist aus grauem Granitstein im Stil des Spätneoklassizismus errichtet. Am zweistöckigen Turmbau sind gegen Westen und Osten einstöckige Kuben angesetzt, die von steilen Walmdächern abgeschlossen werden. Der Sockel erweitert sich zur lang gestreckten Gartenterrasse und wird mit Rundbögen rhythmisiert.

Die Jaeggli-Villa wurde zum Restaurant Goldenberg umgebaut (Eröffnung 1960). Das Bijou ist die lang gezogene Terrasse, heute Gartenwirtschaft, mit der einzig artigen Aussicht auf die Stadt. Die Gartenanlage wurde von den Gebrüdern Mertens gestaltet. Nach seinem Tode des Erbauers Max Jäggli verkaufte seine Witwe Olga Jäggli-Hartmann das ganze Grundstück inklusive Gebäude an die Stadt. Damit konnte wieder ein Ausflugsrestaurant als Ersatz für das abgebrochene "Bäumli" geschaffen werden. Es konnte aber auch das städtebauliche und in seiner Lage einzigartige Hanggebiet zwischen Lindbergwald und Rychenbergstrasse, dessen Reben den Winterthurer „Goldenberger“ ergeben, im Eigentum der Stadt gesichert werden.

In den ersten Monaten des Jahres 2010 wurde das Haus total saniert. Es galt eine Rückbesinnung auf die ursprüngliche Bausubstanz und Atmosphäre der Villa zu erzielen. Beides hatte bei den früheren Anpassungsarbeiten gelitten. Im Inneren ist das Restaurant kaum mehr wieder zu erkennen. Die Gaststube und die etwas kleinere Jakob-Bretscher-Stube haben von den umfassenden Renovationen enorm profitiert. Im Restaurant wurde das alte Fischgratparkett aus Eichenholz wieder hervorgeholt und aufwändig restauriert. Die Schönheit und die Besonderheiten dieses ehemaligen Herrschaftssitzes sind nun wieder sicht- und erlebbar. 4.5 Millionen Franken haben die Arbeiten gekostet. Verantwortlich für die Umbauarbeiten war das Winterthurer Büro BDE Architekten. Bilder der Innenräume sind in der Bildergalerie zu finden.

Eine Auszeit auf dem Goldenberg lohnt sich mehr den je. Bei schönem Wetter steht auch der grosse Terrassengarten als Gartenwirtschaft zur Verfügung. Der Blick über die Gartenstadt ist beeindruckend.

Am 31. Dezember 2016 haben die Familien Erni und Graf nach 15 Jahren die Pacht im Restaurant Goldenberg beendet. Zwei Monate war das Haus wegen einer sanften Auffrischung geschlossen. Am 1. März 2017 öffnete das beliebte Restaurant auf dem Lindberg unter neuer Leitung seine Pforten wieder. Neu ist die Familie Kqira für den Betrieb verantwortlich. Sie sind in Winterthur keine unbekannte. Sie hatten zuvor jahrelang das Restaurant Stella del Centro Ecke Marktgasse/Neumarkt geführt

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