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Breititobelbach/Breitiholzbach


Der Breititobelbach und der Breitiholzbach entwässern einen Teil des Eschenberg-Nordhanges in Winterthur.

Der Breitetobelbach entwässert einen Teil des Nordhanges des Eschenbergs in Winterthur. Von der Herrgottsbühlstrasse im Eschenbergwald herkommend, fliesst er gegen die ZVV-Haltestelle Turmstrasse. Er fliesst aus dem Wald über ein kurzes Stück Wiesland und dann eingedolt als Meteorwasserkanal bis zum Unteren Deutweg. Dort fliesst er in den Mattenbach. Der bauliche Zustand der bestehenden Eindolung war 2014 sehr schlecht und das Abflussvermögen ungenügend.

Der Breitiholzbach, vom Breitiholz im Eschenbergwald herkommend, fliesst bis zur Kanalisation des Breiteplatzes. Einst muss er im Gebiet des heutigen Güterbahnhofes das Eulachtal erreicht haben. Er entwässert ebenfalls als offenes Bächlein ein kleines Einzugsgebiet oberhalb des Breiteplatzes. Beim Breiteplatz mündet er in das Schmutzwassernetz ein und fliesst vollumfänglich in Richtung ARA (Abwasserreinigungsanlage) ab.

Die beiden Wasserläufe sollen ab Herbst 2014 saniert werden. Einerseits sollen sie hochwassersicher ausgebaut werden. Aufgrund des schlechten Zustandes und der zu kleinen Flusskapazität ist die bestehende Eindolung zu ersetzen. Der Breitholzbach soll nicht mehr in die Schmutzwasserkanalisation eingeführt werden. Er soll dem Breitetobelbach zugeführt werden. Für den Breitiholzbach wird eine neue Bacheindolung erstellt. Diese verläuft unter der Breitestrasse Richtung Breitetobelbach. Somit wird die ARA von Fremdwasser entlastet. Bei der Turmstrasse fliesst er mit dem Breitetobelbach in einem Vereinigungsschacht zusammen. Vom Vereinigungsschacht fliesst das Wasser beider Bäche unter der nördlichen Fahrbahnhälfte der Breitestrasse Richtung Langgasse ab. Vom Auslauf bei der Langgasse wird der Breitetobelbach als offener Bachlauf quer über die Zeughauswiese bis zur Mündung in den Mattenbach geführt. Durch die Erstellung eines Gehweges entlang des neuen Bachlaufes kann ein neuer Erholungsraum geschaffen werden. Die Massnahmen sollen bis Ende 2016 beendet werden können.

Gewässer
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