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Mühle des ehemaligen Klosters Töss, Klosterstr. 14


Die ehemalige Klostermühle, ein kommunales Inventarobjekt, hat viele Nutzungen hinter sich. Dadurch hat sie auch im Innern mehrere Umbauten erlebt. Die Aussenmauern sind aber nach wie vor Zeitzeugen des klösterlichen Gutshofes.

Die ehemalige Klostermühle aus dem 16 Jhdt., die etwas verloren zwischen Fabrikbauten und der Autobahn liegt, kommt nach dem Abbruch des grossen Werkgebäudes wieder besser zur Geltung. Das alte Gebäude, das später als Klostermühle umgebaut wurde, war ein Geschenk von 1234 von den Grafen von Kyburg an das Domunikanerinnenkloster.

Nachdem die Mühlenräder sich nicht mehr drehten und der Tösskanal zurückgebaut wurde ist das stattliche Gebäude, deren Baugeschichte ins 13. Jahrhundert zurück reicht, mit Arbeiterwohnungen versehen worden. Ab 1942 diente es dann als Lehrlingsheim und später wurde es als Asylantenheim genutzt. Die Grundsubstanz des Gebäudes stammt zu einem Grossteil aus der Bauzeit. An das Fabrikgebäude war einst ein Turbinengebäude angebaut, das 1920 abgebrochen wurde. Die künftige Nutzung ist derzeit unklar. Die Besitzerin Rieter AG möchte es abbrechen um mehr Spielraum für eine Neunutzung zu erhalten. Die Interessen der Denkmalpflege gehen in eine andere Richtung.

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