w i n t e r t h u r - g l o s s a r . c h


Banken in Winterthur


Im Januar 2011 zog die Raiffeisen Bank vom Graben in das neue Gebäude von RailCity am Bahnhofplatz.

Somit verlängert sich die Bankenmeile am und um den Bahnhofplatz um ein weiteres Bankeninstitut.

Schweizerische Bankgesellschaft

1869 bezog die 1862 durch die damals führenden Handelsleute und Industriellen (Salomon Volkart, Heinrich Rieter, Heinrich Sulzer-Steiner) gegründete „Bank in Winterthur“ sein repräsentative Domizil an der Stadthausstr. 18. Seit 1912 hiess die Bank „Schweizerische Bankgesellschaft“ und heute UBS. Seither hat sich die Bankenlandschaft stark verändert. Neue Institute sind entstanden, alte sind verschwunden (Hypothekarbank, Bank Leu, Volksbank).

Über die Bankgesellschaft und die Hypothekarbank Winterthur ist im Glossar ein separater Eintrag zu finden.

Volksbank

Volksbank Stadthausstrasse 16 (früher 22):1878 entstand die Volksbank in Winterthur. 1892 brach die Kreditbank Winterthur zusammen und suchte Schutz bei der Volksbank. Das „Volksbank“-Gebäude an der Stadthausstrasse 22 wurde zwischen 1859 und 1861 von Ulrich Zellweger-Wäffler erbaut. Der klassizistische Walmdachkubus weist eine reiche Fassadengestaltung mit neobarocken Stilelementen auf. Von 1903-1905 wurde das Gebäude aufgestockt, mit einem Mansardenwalmdach ausgestattet und zum Bankgebäude umgebaut.

In den 1930er-Jahren musste auch die Schweizerische Volksbank mit 100 Mio. Franken durch die Eidgenossenschaft gestützt werden. 1836 wurde das Auslandsgeschäft unter grossen Verlusten liquidiert. Zur Rettung der Bank musste das Genossenschaftskapital zweimal halbiert werden. Ab 1945 gab es wieder einen langsamen Aufschwung. Um den zu engen Räumen zu entfliehen, wurde in den 1960er-Jahren an der Ecke Bank-/Stadthausstrasse ein moderner Bankneubau errichtet und bezogen. 1993 geriet die Volksbank wegen der Immobilienkrise ins Schleudern und wurde 1993 von der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) (1856 durch Alfred Escher gegründet) übernommen. Die SKA ihrerseits wurde später zur CS.

Fast alle Banken sind rund um den Bahnhofplatz domiziliert.

Es sind das (Stand Januar 2014):

Raiffeisen Bank

Bahnhofplatz 15

mit 48 Vollzeitstellen

UBS

Stadthausstr. 18

mit 79 Vollzeitstellen

Credit Suisse

Seit dem 19. November 2013 empfängt die Credit Suisse Winterthur ihre Kunden wieder im angestampten Haus an der Stadthausstr. 16 . Fast zwei Jahre wurde das Haus aussen und innen total erneuert und umgebaut. Architekt Werner Heim verbaute 20 Millionen Franken und erfüllte dabei die Vorgaben der Bank. Sie verlangte den Innenausbau im Standart wie in allen ihren Filialen der Schweiz. Es soll ein Wiedererkennungswert erziehlt werden. Die Aussenfassaden wurden ebenfalls verändert. Als das Gebäude in den 1960er-Jahren sein neues Gesicht bekam, erhielt es die damals typische, eng gegliederte Steinfassade. Mit den schwarzen Balken aus emaillierten Glas und den hellen Lamellen aus Aluminium entstand ein neuzeitliches Erscheinungsbild, das sich aber noch immer in die Umgebung sehr gut einbettet.

Zürcher Kantonalbank

Untertor 30

mit 159 Vollzeitstellen

Bank Coop

Bahnhofplatz 12

mit 10 Vollzeitstellen

Bank Lindt

Unterer Graben 29

ab 19. November 2011 am Graben

(in den ehemaligen Räumlichkeiten der Raiffeisenbank)

Cembra Money Bank

Schmidgasse 7

Name bis März 2014: GE Money Bank

Migros Bank

Unterer Graben 35

mit 30 Vollzeitstellen

Die Bank Wegelin, gegründet 1741, mit Hauptsitz in St. Gallen eröffnet im Mai 2011 eine Niederlassung in Winterthur. Sie befindet sich im Volkart Haus. 2012 wurde die Bank Wegelin von der Raiffeisen übernommen und firmiert neu und Privatbank NOTENSTEIN.

Bank Notenstein

Turnerstrasse 1

8401 Winterthur

Grossfirmen
nach oben ↥
nach oben ↥
link