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Hohloch, Hans, 1900-1976, Architekt

Hans Hohloch
Tue Oct 23 00:00:00 UTC 1900
Fri Feb 13 00:00:00 UTC 1976

Der Architekt Hans Hohloch, ein Tössemer, war ein Spezialist für Schulhausbauten. Sein Referenzobjekt ist und bleibt das Schulhaus Lindberg in Oberwinterthur.

Hans Hohloch wurde am 23. Oktober 1900 als drittes und letztes Kind seiner Eltern Wilhelm und Emma Hohloch in Rüschlikon geboren. Bald zogen seine Eltern nach Töss. Hier besuchte er die Schulen. Mit vier Jahren verlor er seinen Vater. Die Mutter sorgte allein für die drei Kinder und ermöglichte allen eine gute Ausbildung. Bei Rittmeyer und Furrer, welche viele Winterthurer Bauter erstellten, absolvierte er eine Bauzeichnerlehre. Bereits 1920 beteiligte er sich am Wettbewerb zur Ausschmückung der Stadtkirche und belegte dabei den zweiten Rang. Anfangs der Zwanziger Jahre verschlug es in nach Dresden, wo er bei Professor Wilhelm Kreis (1876-1955) an der "Akademie der bildenden Künste" einem intensives Architektur- und Kunststudium widmete. Dazu gehörten auch viele Studienreisen zu Fuss durch Italien. Wilhelm Kreis galt als begabtester und fähigster Architekturlehrer. Als Kreis- Assistent folgte Hohloch ihm an die Kunstakademie Düsseldorf. Die beginnenden politischen Probleme in Deutschland veranlassten ihn in die Schweiz zurückzukehren. 1931 beteiligte er sich am Wettbewerb für den Bau des Schulhauses Lindberg, den er gleich gewann. Dies ermöglichte ihm ein eigenes Architekturbüro zu eröffnen. Das Schulhaus Lindberg war der Anfang vieler Bauten, insbesondere Schulhausbauten. Es kamen Schulhäuser in Elsau, Illnau, Strahlegg, Saland, Rickenbach, Unterschlatt, Mettenhasli, Niederhasli, Dinhard, Stadel, Bubikon, Ohringen, Rychenberg, Wildberg und Wolfhausen dazu. Verschiedenste Umbauten der altehrwürdigen Hauptpost Winterthur zeugen aber von der Vielseitigkeit seiner Baukunst. Inzwischen hatte er die Dresdnerin Irma Offermann geheiratet. Die Ehe blieb kinderlos. Hohloch plante und zeichnete aber nicht nur Häuser, sondern malte auch Bilder. Er widmete sich vor allem der Aquarellmalerei. Er war langjähriges Mitglied der Künstlergruppe Winterthur. Am 13. Februar 1976 verstarb Hans Hohloch im 76 Altersjahr.

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