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Ida- und Sulzerpark in Neu-Hegi

07.10.2020

Das Parkband in Neuhegi, das den Ida- und Sulzerpark umfasst, wurde in Herbst 2020 der Öffentlichkeit übergeben. Das Konzept der Parks geht dabei ganz neue Wege: Teilflächen sind nicht fertig gestaltet, sondern stehen Interessierten zur Verfügung — etwa für einen Gemeinschaftsgarten oder ein Vereinsprojekt.

Foto: Sammlung HB (CC BY SA 4.0)

Das Parkband in Neuhegi, das den Ida- und Sulzerpark umfasst, hat Stadtrat Stefan Fritschi, Vorsteher des Departements öffentliche Betriebe, am 7. Oktober 2020 der Öffentlichkeit übergeben. Die Umsetzung des Projekts nahm damit gut zwei Jahre in Anspruch. Die zwei langgezogenen Parks Ida und Sulzer werden gemeinsam auch «Parkband Neuhegi» genannt. Obwohl erst im Oktober 2020 offiziell eröffnet, werden die Parkanlagen bereits seit längerem von der Bevölkerung als Verbindungswege oder zum Spielen genutzt. Im Frühling 2021 soll noch die Bepflanzung abgeschlossen werden.

Foto: Sammlung HB (CC BY SA 4.0)

Mitgestalten erwünscht

Besonders ist das Konzept dieser neuen städtischen Parks: Etwa die Hälfte der Flächen sind nicht fertig gestaltet. Quartierbewohner, Kulturschaffende, Gruppen, Vereine sowie Gewerbetreibende haben dort die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Projekte zu verwirklichen. Diese müssen sie zuerst bei der Stadt eingeben und bewilligen lassen. Bevorzugt werden Konzepte, die für eine breite Öffentlichkeit interessant sind oder von vielen genutzt werden können. Möglich sind auch Kurzzeitbuchungen etwa für ein Fest oder einen Kindergeburtstag. Die Flächen haben vor Ort eine Nummer und einen QR-Code. Wer eine der Flächen nutzen will, kann sie für eine Kurzzeitbuchung direkt über das neue Modul «GreenGo» innerhalb der Stadt-Winterthur-App oder via «m.winterthur.ch/greengo» buchen. Anträge auf Langzeitnutzungen werden ebenfalls dort eingereicht. Das Zusatzmodul «GreenGo» wurde im Rahmen von SmartCity von der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der auf Mobile-Government spezialisierten Anthrazit AG entwickelt.

Foto: Sammlung HB (CC BY SA 4.0)

Kurbelwellen und Klettergerüste

Im Ida- und im Sulzerpark existieren aber bereits fertiggestellte Elemente. Dazu gehören je ein Spielplatz für kleinere und grössere Kinder, eine Asphalthügel-Landschaft, eine Fläche mit Findlingen und ein Kletterplatz aus Baumstämmen. In jedem Park befindet sich ein unbeheizter Pavillon für Gartenwerkzeug und andere Utensilien. Im Sulzerpark erinnert eine alte Kurbelwelle aus einem Übungsschiffsmotor an die ehemaligen Produktionsstätten von Sulzer in diesem Gebiet. Auf einem Gelände unweit der Parks wurde zudem eine Granitplatte entdeckt, die einst Teil eines Max-Bill-Kunstwerks war. Sie wurde im Idapark platziert. Im ganzen Parkband wurden 60 neue Bäume, hunderte verschiedene Stauden und ein Strauchhain gepflanzt.

Die Erstellungskosten von Ida- und Sulzerpark von insgesamt 1,9 Millionen übernahmen die anliegenden Grundeigentümer, die das Land kostenlos an die Stadt abgetreten haben. Dies wurde vertraglich so vereinbart als Gegenleistung für die Aufzonung des Grundstücks.

Foto: Sammlung HB (CC BY SA 4.0)

Zahlen und Fakten

Die beiden Parks verlängern den Eulachpark bis zur Else-Züblin-Strasse. Der Weg durch den Sulzerpark bildet zudem die Anbindung der Buslinie 7 via Haltestelle «Schulhaus Neuhegi» an den Bahnhof Hegi. Namensgeberin des Ida-Parks ist Ida Sträuli (1847 — 1918) Nach der Winterthurerin, die 1888 den Frauenbund Winterthur gegründet hat, wurde bereits die parallel zum Park verlaufende Strasse benannt. Der Name Sulzerpark erinnert an die Vergangenheit des Areals. Entwickelt wurde das Parkkonzept vom Landschaftsarchitekten Lukas Schweingruber (Studio Vulkan). Das Team Landschaftsarchitekten Walter und Partner setzte das Konzept um. Beide Parkanlagen sind 25 Meter breit. Unterschiedlich ist deren Länge: Der Idapark misst 80 Meter, der Sulzerpark 150. lnsgesammt umfassen die Parks rund 60 Aren

Quelle: Medienmitteilung der Stadt Winterthur vom 07.10.2020

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