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Im Blickpunkt 1/4

Richard R. Ernst war ein Schweizer Chemiker und Nobelpreisträger. Er gilt als Wegbereiter für die Entwicklung der Magnetresonanztomographie (MRI). Für seine Forschungsleistungen im Bereich der physikalischen Chemie erhielt er 1991 den Nobelpreis in Chemie. Der ETH-Professor war stark mit seiner Heimatstadt Winterthur verwurzelt und wohnte zeitlebens dort.

Am Rand des Sportplatzes Deutweg steht heute eine imposante Eiche. Es handelt sich um eine der rund 141 Olympia-Eichen, die an den Olympischen Sommerspielen von 1936 in Berlin an die Gold-Medalliensieger übergeben wurden – so auch an den Winterthurer Kunstturner Georg Miez, der die Eiche 1938 der Stadt schenkte. Aufgrund ihrer Herkunft werden die Olympia-Eichen im Volksmund fälschlicherweise auch «Hitler-Eichen» genannt.

Der Veltheimer Juchpark kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits um 1920 gegründet, wurde er im Laufe der Zeit immer wieder umgestaltet, so dass er sich schliesslich als uneinheitliche, unübersichtliche Anlage präsentierte. Mit der Neugestaltung wurde der einst grosszügige Charakter des Parks zurückgewonnen und seiner Funktion als Stadtteilpark Veltheims Rechnung getragen.

Das Technorama wurde am 8. Mai 1982 eröffnet. Das Technorama gehört zu den führenden derartigen Einrichtungen. Mit Ausstellungen, die als Experimentierfeld auf Erlebnis und Selbsterfahrung ausgerichtet sind und die eine Interaktion mit Phänomenen der Natur und Technik ermöglichen, gehört das Technorama zu den Winterthurer Institutionen mit einer weit überregionalen Ausstrahlung.

Der FC Winterthur hat eine über 100 Jahre alte Geschichte. Diese verlief bis in die jüngste Vergangenheit immer turbulent. Heiss geliebt und dann wieder verspottet, rettete sich der Fussballverein immer wieder über die Runden. Viele guten Geister und Geldgeber halfen dem Klub aus jedem Wellental und bald folgten jeweils wieder Höhepunkte.

Heinz Bächinger lancierte 2006 die Website "winterthur-glossar.ch", die er bis 2021 ehrenamtlich aufbaute und betrieb. In dieser Zeit hat er über 1500 Artikel verfasst und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die technische Umsetzung übernahm sein Sohn Marc. Das Winterthurer Lokallexikon ist in seiner Form und seinem Umfang schweizweit bisher einzigartig und stellt eine Pionierleistung in der digitalen Vermittlung von Lokalgeschichte und -wissen dar.

Die Sammlung Winterthur ist das Kulturarchiv im Netz der Winterthurer Bibliotheken. Ihr Sammlungsgebiet ist die lokale Kultur und Geschichte in Text und Bild. Neben der frei zugänglichen Winterthur-Bibliothek an der Oberen Kirchgasse 8 mit neuerer Literatur aus und über Winterthur umfasst sie auch die Spezialsammlungen mit Handschriften, alten Drucken und Bildern sowie Dokumenten zu weiteren Sachgebieten. Im Online-Bildarchiv sind über 60'000 Bilder abrufbar.

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