Die italienischen Vorfahren kamen aus Breccia bei Como. 1799 kam Giovanni Domenico de Curti in die Schweiz und zwar nach Stabio im Tessin. Dort heiratete er Maria Margerita Torti. Aus dieser Verbindung entstand auch ein neuer Name. Sie nannten sich künftig nicht mehr Curti sondern Corti. Einem Urenkel dieser Cortis, Giovanni Giuseppe Alessandro Corti (1836-1896), wurde es in Stabio wieder zu eng. Er wanderte nach Mülhausen aus, wurde dort aber durch den Deutsch-Französischen Krieg wieder vertrieben. Nächste und bleibende Destination war nun Winterthur. Seit 1869 ist die Familie in Winterthur angemeldet und 1882 erhielten sie unentgeltlich das Bürgerrecht der Stadt. Er kam aber nicht alleine, sondern eine grosse Verwandtschaft folgte ihm. Das war seine Frau Luigia Croci-Torti-Pellegrini, seine beiden Söhne Domenico und Eduardo, Schwiegervater Battista Croci, seine Mutter „Ma Maria“ die Nichte Tonni, sein Bruder Constantin und dessen Tochter. Aber auch noch andere Leute aus Stabio, Helfer und Arbeiter, waren mit dabei. Dazu gehörte auch ein Vorfahr des späteren und legendären „Rössli“-Wirtes (an der heutigen Technikumstrasse) Bruno Perucchi. Die Assimilation schritt beim Familienvorstand rasch voran, bereits aus dem Elsass nahm er den neuen Vornahmen Jean mit in die Deutschschweiz. Nur Maria, seine Gattin, hatte Mühe, dass beide Söhne eine Protestantin heirateten.