Wie so oft im kulturellen Bereich ist die Gründung der „Esse“ der Initiative von privaten Idealisten zu verdanken: Den drei Jazzbegeisterten Koni Weber, Mandi Silberer und Dorothea Keiser. Treibende Kraft war Weber, Biologielehrer an der Kantonsschule und selber hochstehender Trompetist. Er und seine Mitstreitern empfanden es als Mangel, dass es in einer Stadt wie Winterthur kein einziges Jazz-Lokal gab, in welchem regelmässig Konzerte zu hören und erleben waren. Jazz-Veranstaltungen gab es zwar, unter anderem vom Verein „Jazz in Winterthur“ organisiert, doch waren diese oft nur an ein kleines bis kleinstes Publikum gerichtet und oft entsprechend schlecht besucht.