Die Gründersiedlung der GWG an der Unteren Vogelsangstrasse wurde zwischen 1939 und 1941 erstellt. Die sechs Doppelhäuser boten insgesamt 72 Wohnungen mit drei und vier Zimmern. Wegen der damaligen grossen Wohnungsnot wurden die Wohnungen so schnell und so günstig wie möglich gebaut. Der spätere Hausarchitekt der GWG, Werner Schoch, reduzierte dazu die Stockwerkshöhe und die Breite von Haustüren und Treppenhaus, was den kantonalen Vorschriften widersprach und Ausnahmebewilligungen erforderte. Das Resultat waren günstige Mietzinse. 1940 kostete eine Vierzimmerwohnung im Vogelsang 80 Franken pro Monat. Der städtische Durchschnitt lag 1943 bei knapp 100 Franken für eine solche Wohnung. Die Anteilscheine waren schon damals äusserst tief.