Bereits im frühen Mittelalter gab es auf dem Etzberg eine Siedlung, die nach ihrem Gründer Ezzo benannt worden sein soll. Eine grössere Lichtung umgab den Hof, auf dem Ackerbau, Rebbau und Milchwirtschaft betrieben wurde.
Wie auf dem Eschenberg wurden auch auf dem Etzberg im 18. Jahrhundert grosse Gebiete mit Fichten aufgeforstet, die einen schnellen und hohen Holzertrag versprachen. Auf der historischen Wild-Karte aus dem Jahr 1850 sind Lichtung und Hof noch eingezeichnet, auf der Siegfried-Karte von 1880 sind sie verschwunden. Einige dieser Gebiete bestehen noch heute fast ausschliesslich aus Fichten, obwohl natürlicherweise der Buchenwald hier konkurrenzstärker wäre. An anderen Orten wie beispielsweise im Orbüel gedeiht ein vielfältiger Laubmischwald mit verschiedenen einheimischen Laubholzarten.
Die Waldgebiete des Hegibergs und Etzbergs gehören grösstenteils dem Kanton Zürich sowie der Holzkorporation Oberwinterthur oder privaten Eigentümern. Die Stadt Winterthur besitzt Waldstücke am Etzberg sowie in den Gebieten Sädelrain und Chamb im Seemer Tobel. Diese hängen mit dem Waldgebiet am Hulmen auf der gegenüberliegenden Tobelseite zusammen.