Henri Schmid wurde 1924 in Winterthur-Töss geboren und wuchs im Sigristenhaus der Stadtkirche Winterthur auf. Früh künstlerisch interessiert, absolvierte er auf Rat seiner Eltern und des Winterthurer Künstlers Rudolf Zehnder eine Lehre als Grafiker-Lithograf in der Grafischen Anstalt Meyerhofer & Co. in Winterthur.
1943 und 1944 besuchte er als Hospitant die Kunstgewerbeschule Zürich und studierte bei Ernst Georg Rüegg und Max Gubler Landschaftsmalerei und Aktzeichnen. 1946 bezog er ein Atelier an der Asylstrasse in Zürich und unternahm seine erste Reise nach Paris. Im selben Jahr reiste er gemeinsam mit dem Maler Walter Kerker in die Provence, wo ihn insbesondere das südliche Licht und die Farbigkeit der Gemälde von Pierre Bonnard nachhaltig prägten.