Die stadtnahen Teile am westlichen Rand des Lindbergwald gehören der Stadt Winterthur. Im Osten besitzen die Holzkorporation Oberwinterthur und die Korporation Reutlingen-Stadel oder einzelne Private grössere Waldgebiete. Der alte Grenzgraben zwischen dem Stadtwald und der Holzkorporation Oberwinterthur ist an vielen Stellen im Lindbergwald noch gut erkennbar. Auch der Grenzgraben zwischen Winterthur und Seuzach ist beim Fussweg an der Weiherstrasse noch erhalten.
Der Lindbergwald besteht ursprünglich aus Waldmeister-Buchenwäldern, sie sind generell die häufigsten Waldgesellschaften des Schweizer Mittellandes. An feuchteren Stellen im Lindbergwald findet man den selteneren Ahorn-Eschenwald. Durch Aufforstungen im 20. Jahrhundert wurde wie in anderen Wäldern auch die Fichte gefördert und wurde zur dominierenden Baumart im Lindbergwald. In den neuesten Verjüngungsflächen werden wieder vermehrt Laubbäume gepflanzt.
Neben einheimischen Laubbäumen und aufgeforsteten Fichten sind im Lindbergwald auch exotische Baumarten zu finden. Rund 100-jährige nordamerikanische Roteichen und Douglasien direkt hinter dem Bäumli bilden den grössten erhaltenen Bestand fremdländischer Baumarten im Stadtwald. Auch die Mammutbaumallee an den Walcheweihern ist stadtbekannt und häufiges Fotosujet. Diese Exoten gehen auf die Amtszeit von Stadtforstmeister Max Siber (1894-1899) und seinen Nachfolger Friedrich Arnold (1899-1928) zurück. Siber und Arnold liessen im Stadtwald zwischen 1896 und 1902 rund 87'600 Stück fremdländische Baumarten pflanzen.
Viele der damals neu eingebrachten Arten waren jedoch für die Standorte ungeeignet und verschwanden schon früh, andere wurden durch Krankheiten und Schädlinge dezimiert. Einzig Douglasien und Roteichen konnten sich behaupten und haben heute eine gewisse forstwirtschaftliche Bedeutung. Beide Arten werden auch heute noch in bescheidenem Ausmass aus wirtschaftlichen Gründen angebaut, ebenso Mammutbäume, diese jedoch nach ästhetischen Gesichtspunkten.