Die Gründung der Firma Meyerhofer & Cie. AG geht auf den Lithografen Jakob Ferber zurück. Er betrieb 1839 im Haus zum «oberen Adler» am Obertor eine kleine Lithografie-Werkstatt mit zwei Steinpressen, einer Glanzpresse und einer Liniermaschine. Unter anderem druckte er dort die obligatorischen Schultableaux für den Kanton Zürich. 1871 verkaufte Ferber seinem ehemaligen Lehrling Rudolf Maugweiler sein Geschäft. Dieser vergrösserte den Betrieb von drei auf vier Handpressen. 1876 erwarb Jakob Meyerhofer-Freis von Weiach den Betrieb und verlegte ihn 1880 an die Stadthausstrasse 29, wo er eine der ersten Flachdruck-Schnellpressen der Schweiz installierte. Der Betrieb florierte, sodass Meyerhofer 1887 an der Haldenstrasse 1 (heute Theaterstrasse 1) die Firma erweiterte. Dem Neubau gliederte er 1890 eine Akzidenzdruckerei an und nahm seinen Stiefsohn, Albert Fries, der Betriebsleiter und gelernter Lithograf war, in die Firma auf. 1893 trat sein Sohn Carl Meyerhofer-Bretscher in die Firma ein. Er war Kaufmann und kannte sich in der Druckereibranche aus.