Das Stadtmodell gibt Winterthur zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit aussergewöhnlicher Genauigkeit wieder. Als Grundlage diente vermutlich der Parzellenplan von 1810. Aufgrund der detaillierten Darstellung der einzelnen Gebäude wird angenommen, dass Forrer sie vermutlich zusätzlich vor Ort studierte. Viele der rund 500 Gebäude bestehen aus Jasskarten, daneben verwendete Forrer auch Karton. Die bemalten Fassaden zeigen zahlreiche Details wie Steinmauern, Fachwerk und farbige Fensterläden.
Das Modell zeigt Winterthur eingefroren im Jahr 1818, was das Modell für die Forschung wie auch für Neugierige äusserst interessant macht.