Kunst und Kultur

Theres Wey

Künstlerin, *1954

«Die Bilder von Theres Wey sind unspektakulär. Mit ihrer aussergewöhnlich feinen, leichten Farbgebung drängen sie sich nicht auf. Sie halten sich zurück, bis wir uns ihnen zuwenden und uns mit ihnen beschäftigen. Wenn wir ihnen jedoch unsere Aufmerksamkeit schenken, stellen wir fest, dass sie Raum schaffen.“ (Text von Christine Jenny, wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Winterthur)


Geburtsort
Zürich

Geboren
18.07.1954


Theres Wey ist 1954 geboren und in Zürich aufgewachsen. Ihre Ausbildung zur Künstlerin begann sie 1976 an der arts plastiques an der Sorbonne in Paris. Von 1977 bis 1982 besuchte sie die Schule für Gestaltung (heute ZHDK), die sie mit dem Diplom abschloss. In den anschliessenden Reise- und Studienjahre hielt die suchende Künstlerin sich 1982 und 1983 in Algerien, Niger und Benin auf. 1990 folgte ein Aufenthalt in Rom. 1991 war vorerst Schluss mit Reisen, klein Miriam kam auf die Welt. Die beiden leben mit Thomas Rutherfoord (auch er beschäftigt sich intensiv mit Farbe/siehe Glossar-Eintrag „Wohnüberbauung Ninck-Areal) in Winterthur. 2008 und 2009 waren wieder Reiseziele angesagt: Paris und Vendig. Nebst vielen Teilnahmen an Ausstellungen und Präsentationen (zum Beispiel: 1995 pulsart galerie, Winterthur; 2002 galerie ge, Winterthur; 2004 Kunsthalle Winterthur (mit Theo Hurter); 1995 Kunsthalle Winterthur, mit Brigitte Stadler und Monika Sennhauser; 1994-2012/13 Dezemberausstellungen der Künstlergruppe Winterthur) erhielt Wey auch immer wieder Preise und Stipendien. Das waren 1994 Kunststipendium des Kantons Zürich 1994, 1998 den Maler Dünner Förderpreis Winterthur, 2001 das Reisestipendium des Kunstvereins Winterthur nach New York und 2014 den Carl-Heinrich-Ernst-Kunstpreis Winterthur.

Bibliografie

    Wey, Theres, 1954-, Künstlerin

    • Einträge 1991–2010

      Maler Dünner Förderpreis: Landbote 1998/57 von Anja Bühnemann, m.Abb. - Laudation usw. siehe HS-Abteilung.
      Ausstellung in Schaffhausen: Landbote 2000/94 von Kathleen Bühler.
      In Galerie ge: Landbote 2002/146 von Adrian Mebold, 1Abb.
      Kunsthalle: Landbote 2004/263 von Christina Peege, m.Abb.


Autor/In:
Heinz Bächinger
Unredigierte Version
Letzte
Bearbeitung:
14.02.2022