Der Südhang des Brühlbergs galt lange Zeit als kaum bebaubar. Bereits 1969 wurden die steilsten Parzellen zwar als Wohnzone W2 eingezont, womit zweigeschossige Wohnbauten grundsätzlich erlaubt waren. Trotzdem blieb das Gebiet während Jahrzehnten unüberbaut. Die extreme Hanglage, die schwierige Erschliessung und die Gefahr von Hangrutschungen machten das Areal unattraktiv.
Erst mit dem Bevölkerungswachstum und der zunehmenden Verknappung von Bauland rückten auch schwierigere Hanglagen stärker in den Fokus. Die Winterthurer L+B AG begann sich bereits in den 1990er-Jahren mit dem Gebiet zu beschäftigen und kaufte schrittweise die zuvor verschiedenen Eigentümer:innen gehörenden Parzellen auf.
Das rund 25 000 Quadratmeter grosse Areal entwickelte sich damit zu einem exemplarischen Projekt des verdichteten Bauens in Winterthur.