Im 19. Jahrhundert wechselte die Liegenschaft an der Eulachstrasse 40 in der Winterthurer Altstadt mehrfach den Besitz. 1847 gehörte sie einem Lehrer. Etwas später verkaufte er sie an einen Konditor. 1858 erwarb ein Färber das Gebäude und erweiterte es um ein Waschhaus. 1861 übernahm ein Wagner das Haus mit Waschküche und ergänzte es um eine kleine Werkstatt. Ab 1877 gehörte die Liegenschaft dem Glasermeister Johannes Diener. 1893 plante er zusammen mit dem Architekten Walter Hoffmann (1844–1903) einen Neubau. Hoffmann entwarf für den Besitzer ein viergeschossiges Sichtbacksteinhaus mit einer repräsentativen, reich verzierten Fassade im Stil des Historismus. Die Backsteinfassade der oberen Geschosse kontrastierte er mit der Fassade des Erdgeschosses, die er mit Hausteinen verkleiden liess. In die Steinfassade liess er eine Türe und zwei Rundbogenfenster einbauen. Noch im selben Jahr verkaufte Johannes Diener, der als Bauherr auftrat, das repräsentative Wohnhaus mit Gewerberäumen im Erdgeschoss an den Bierbrauereibesitzer Leopold Haas aus Zürich. Dieser verkaufte es gut zwei Jahre später, 1895, an einen Fergger aus dem Thurgau. Noch im selben Jahr veräusserte dieser das Haus an einen Milchmann aus Andelfingen. 1901 erwarb der Bierbrauer Markus Rieble das Haus mit Hintergebäude.